Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Langsame Entwicklung Maas fordert höheren Frauenanteil in Führungsetagen

Einer Studie zufolge wächst der Frauenanteil in deutschen Chefetagen nur langsam: Justizminister Heiko Mass kritisiert diese Entwicklung und fordert, die Frauenquote nicht zu ignorieren.
Nur 57 von 910 Mitgliedern in den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen sind Frauen: Das entspricht einem Anteil von 6,3 Prozent. Quelle: dpa
Frauenquote

Nur 57 von 910 Mitgliedern in den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen sind Frauen: Das entspricht einem Anteil von 6,3 Prozent.

(Foto: dpa)

Berlin Justizminister Heiko Maas (SPD) hat sich für mehr Frauen in den Führungsetagen deutscher Unternehmen ausgesprochen. „Wer die Frauenquote ignoriert, schneidet sich ins eigene Fleisch“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag).

Frauen seien selbstverständlich mindestens ebenso gute Chefinnen wie Männer und nie zuvor habe es eine Generation so gut ausgebildeter Frauen gegeben. „Das muss sich endlich auch in den Führungsetagen der Unternehmen widerspiegeln“, sagte Maas.

Zusammen mit Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) hatte Maas das 2015 im Bundestag beschlossene Gesetz über eine 30 Prozent-Quote in Aufsichtsräten vorgelegt.

Anlass für Maas' Kritik ist eine am Mittwoch vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Demnach wächst der Frauenanteil nur langsam. Ende 2015 waren in den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen 57 von 910 Mitgliedern Frauen. Das entspricht einem Anteil von 6,3 Prozent nach 5,4 Prozent ein Jahr zuvor, so das Ergebnis des am Mittwoch vorgelegten Managerinnen-Barometers 2016.

  • dpa
Startseite
Serviceangebote