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Premium Lars Feld und Jens Südekum Ökonomen im Streitgespräch: Brauchen wir diese Schuldenbremse noch?

Der Staat lebt immer mehr auf Pump. Wir müssten runter von den Schuldenbergen, fordert der langjährige Wirtschaftsweise Feld. Gegen einen Sparkurs und für kreditfinanzierte Staatsinvestitionen in den Klimaschutz plädiert der Ökonom Südekum. Ein Streitgespräch.
01.06.2021 - 19:42 Uhr
Jens Südekum (re.) ist für staatliche „Transformationsfonds“ beim Klimaschutz, Lars Feld fordert eine Rückkehr zur Schuldenbremse. Quelle: Imago
Ökonomen im Streitgespräch

Jens Südekum (re.) ist für staatliche „Transformationsfonds“ beim Klimaschutz, Lars Feld fordert eine Rückkehr zur Schuldenbremse.

(Foto: Imago)

Eine Reform der Schuldenbremse, inklusive einer Verfassungsänderung, fordert der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Jens Südekum im Handelsblatt. Er plädiert für staatliche „Transformationsfonds“, die Unternehmen künftig beim ökologischen Umbau mit Krediten helfen.

Konkret schlägt Südekum zusammen mit der Henrich-Böll-Stiftung vor, Ausgaben im Rahmen des „Green Deals“ von den geltenden Fiskalregeln auszunehmen: „Wir müssen über einen modernisierten Investitionsbegriff reden.“ Insgesamt gehe es um Summen im hohen dreistelligen Milliarden-Bereich.

In dem Handelsblatt-Streitgespräch, das per Video geführt wurde, rät der langjährige Wirtschaftsweise Lars Feld dagegen, nach 2022 wieder zur alten Schuldenbremse zurückzukehren: „Die nächste Krise kommt bestimmt. Bis dahin müssen wir das Pulver trocken halten und in der kommenden Dekade wieder eine Schuldenquote von 55 bis 60 Prozent erreichen.“

Derzeit macht die Staatsverschuldung mehr als 70 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus. Feld: „Wir müssen runter von den Schuldenbergen. Sie sind in den entwickelten Ländern höher als nach dem Zweiten Weltkrieg.“

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