Lediglich eine Gegenstimme Seidel fordert Ringstorff bei Landtagswahl heraus

Der CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern Jürgen Seidel wird als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 17. September Misterpräsident Harald Ringstorff (SPD) herausfordern.
Der mecklenburg-vorpommerischen CDU Landesvorsitzende Juergen Seidel, winkt den Delegierten bei der Landesvertreterversammlung der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Gaegelow. FOTO: ap

Der mecklenburg-vorpommerischen CDU Landesvorsitzende Juergen Seidel, winkt den Delegierten bei der Landesvertreterversammlung der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Gaegelow. FOTO: ap

HB WISMAR. Auf dem Landesparteitag am Samstag in Gägelow bei Wismar bekam der 57-jährige Landrat 135 von 136 gültigen Stimmen. Nur ein Delegierter votierte gegen ihn. Damit betrug die Zustimmung 99,2 Prozent. Seidel will die CDU zur stärksten Kraft machen und in die Regierung führen. Seit 1998 regiert in Schwerin eine rot-rote Koalition.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, mit der Wahl Seidels zum Spitzenkandidaten seien die Weichen für den Machtwechsel an der Küste gestellt worden. Er bringe reiche Erfahrung aus der Landes- und Kommunalpolitik mit und habe den Mut, neue Wege zu beschreiten. Als Beispiel nannte die CDU-Bundeschefin das Ziel, die Kinderbetreuung künftig ohne Elternbeiträge zu gewährleisten.

Ringstorff warf Merkel vor, das Land schlecht regiert zu haben und "den Kopf in den Sand zu stecken, wenn Entscheidungen anstehen". Er trage die Verantwortung dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern in vielen Bereichen bundesweit die rote Laterne trage. Die wirtschaftliche Talfahrt führe dazu, dass immer mehr junge Menschen das Land verließen. Bei der Landtagswahl 2002 war die CDU mit 31,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter der SPD geblieben und musste sich erneut mit der Oppositionsrolle begnügen.

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