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Leitantrag FDP will Unternehmensteuer drastisch senken

Die FDP hat sich auf ihrem Parteitag in die Steuerreform-Debatte eingemischt. Nach den Vorstellungen der Liberalen soll die steuerliche Belastung für Unternehmen künftig höchstens bei 28 Prozent liegen. Zudem beschlossen die Delegierten die Abschaffung der Gewerbesteuer.

HB KÖLN. Die international unübliche Gewerbesteuer verhindere Investitionen in Deutschland und vernichte Arbeitsplätze, heißt es im Leitantrag für eine Unternehmenssteuerreform.

Die Gewerbesteuer fließt hauptsächlich den Gemeinden zu. Um ihnen einen Ausgleich zu verschaffen, sollen sie nach dem Willen der FDP künftig wesentlich stärker an den Umsatzsteuer-Einnahmen beteiligt werden und von einem Zuschlag auf Einkommens- und Körperschaftssteuer profitieren. Die Spitzenbelastung für unternehmerische Einkünfte soll so auf etwa 28 Prozent sinken.

Ihre Reformpläne begründet die FDP mit einer zu hohen Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland. Dies sei eines der größten Hemmnisse für Wachstum und Investitionen. Die Erbschaftsteuer will die FDP ebenfalls umgestalten, um den Generationswechsel in mittelständischen Unternehmen zu erleichtern.

Nach dem Vorschlag soll die Erbschaftsteuer zunächst gestundet und mit jedem Jahr der Weiterführung des Betriebes um ein Zehntel erlassen werden. Damit müsste ein Nachfolger keine Erbschaftsteuer zahlen, wenn er den Betrieb zehn Jahre lang führt.

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