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Leitartikel Festakt der Intransparenz

Nichts bewegt Regierungen, Institutionen und Unternehmen mehr als die Hoheit über die eigene Marke. Die EZB gewährt zur Eröffnung nur wenigen Journalisten Zutritt. Damit macht die Notenbank ihre Zentrale zu einem Symbol für Presse-Pression.
18.03.2015 - 11:23 Uhr
Der kühne Bau ist bereits zur Architektur-Attraktion geworden. Nur wenige Medienvertreter erhielten Zutritt. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank in Frankfurt

Der kühne Bau ist bereits zur Architektur-Attraktion geworden. Nur wenige Medienvertreter erhielten Zutritt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Vorsicht! Der Autor ist Journalist. Er findet es gut, wenn Journalisten ihrem Beruf nachgehen können, wenn sie frei recherchieren, wenn sie Auskunft auf Fragen erhalten, wenn Gerichte ihre Urteile veröffentlichen und Ämter ihrer Auskunftspflicht nachkommen. Das alles ist nicht mehr selbstverständlich in diesem Land. Er findet es überzogen, wenn ein ehemaliger Kollege wie Udo Ulfkotte in einem Bestseller („Gekaufte Journalisten“) eine ganze Branche diffamiert und Zeitungen in der Hand angeblich finsterer Mächte (Nato, Atlantik-Brücke) sieht. Beweis: Er selbst habe sich jahrelang – bei der „Frankfurter Allgemeinen“ – korrumpieren lassen. Mit solchen Enthüllungen ist der Mann zum Helden jener geworden, die von „Lügenpresse“ reden. Das ist mittlerweile selbstverständlich in diesem Land. Es dominiert der große Verdacht. Auf Journalismus bezogen: die große „Entautorisierung“.

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