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Linda Teuteberg Künftige FDP-Generalsekretärin Teuteberg lehnt Frauenquote ab

Auch die FDP hat erkannt, dass sich Frauen im Berufsleben zu häufig unterordnen müssen. Eine verbindliche Quote hält die designierte Generalsekretärin aber für falsch.
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Die Juristin soll Nicola Beer als Generalsekretärin ablösen. Quelle: dpa
Linda Teuteberg

Die Juristin soll Nicola Beer als Generalsekretärin ablösen.

(Foto: dpa)

BerlinDie designierte FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg will sich in ihrem künftigen Amt um Frauenförderung kümmern, lehnt eine feste Quote aber ab. „Eine Frauenquote wird es in der FDP nicht geben“, sagte die 37-Jährige der „Welt“ (Samstag). „Aber weil wir das Instrument nicht gut finden, heißt das ja nicht, dass wir das Problem nicht sehen und angehen, und zwar ganz konkret.“

So habe sie sich schon in früheren Ämtern auf Kreis- und Landesebene darum bemüht, Frauen anzusprechen und für Kandidaturen vorzuschlagen. „Das ist eine Führungsaufgabe, die ich auch als Generalsekretärin annehmen werde.“

Der geringe Frauenanteil treibt die FDP schon länger um, nur gut ein Fünftel der knapp 64.000 Parteimitglieder ist weiblich. Eine Arbeitsgruppe hatte laut „Welt“ in den vergangenen Monaten verschiedene Maßnahmen zur Frauenförderung geprüft, darunter auch eine verpflichtende Frauenquote.

„Das ist doch erstmal ein Zeichen, dass wir offen in der Debatte sind. Aber nicht alles, was man debattiert, muss man ja dann auch beschließen“, sagte Teuteberg. FDP-Chef Christian Lindner hatte die Juristin am Mittwoch dem Präsidium zur Wahl beim Bundesparteitag Ende April vorgeschlagen. Teuteberg soll die bisherige Generalsekretärin Nicola Beer ablösen, die als Spitzenkandidatin ihrer Partei in die Europawahl am 26. Mai geht und FDP-Vizevorsitzende werden will.

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  • dpa
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