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Lobby-Verein Christian Wulff ab Freitag wieder Präsident

Neues Amt für Christian Wulff: Der Ex-Bundespräsident will Präsident des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (EMA) werden. Mit der Stelle könnte er Geld zusätzlich zum Ehrensold verdienen.
28.08.2014 - 12:11 Uhr 5 Kommentare
Christian Wulff soll an der EMA-Vereinsspitze die bisherige Präsidentin Adelheid Sailer-Schuster ablösen. Quelle: dpa

Christian Wulff soll an der EMA-Vereinsspitze die bisherige Präsidentin Adelheid Sailer-Schuster ablösen.

(Foto: dpa)

Hamburg Der frühere Bundespräsident Christian Wulff tritt am Freitag ein neues Amt an. Wulff will sich zum Präsidenten des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (EMA) wählen lassen, wie der in Hamburg ansässige Verein mitteilte. Die Lobby-Gruppierung tritt für eine engere Wirtschaftszusammenarbeit mit den Ländern der Mittelmeer- und Nahostregion ein. Sie berät unter anderem Unternehmen, die in der Region tätig werden wollen.

Der EMA ist nach eigenen Angaben politisch, weltanschaulich und konfessionell unabhängig. „Wir verstehen uns dabei auch als Mittler zwischen den Kulturen“, heißt es auf der Webseite des Vereins.

Wulff soll an der Vereinsspitze die bisherige Präsidentin Adelheid Sailer-Schuster ablösen. Sailer-Schuster steht auch an der Spitze der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg. Ehrenpräsident des EMA ist der jordanische Prinz Hassan.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins werden jeweils für drei Jahre gewählt. Sie können „für Tätigkeiten eine angemessene Vergütung beziehungsweise Aufwandsentschädigungen erhalten“, heißt es in der Satzung.

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    Wulff hatte 2012 unter öffentlichem Druck auf sein Amt verzichtet, nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme angekündigt hatte. Im Februar dieses Jahres wurde Wulff freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Revision.

    In seiner Amtszeit als Bundespräsident hatte Wulff mehrfach die Nahostregion besucht. Er setzte sich nachdrücklich für die Integration muslimischer Zuwanderer in Deutschland ein.

    • afp
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    5 Kommentare zu "Lobby-Verein: Christian Wulff ab Freitag wieder Präsident"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das was wir erleben und zur Kenntnis nehmen, ist eine reine Machtdemonstration "Oben" gegen "Unten".

      Ich verwies schon einmal auf Dr. Dirk Hoffmann, BerlinHyp, angeklagt vor dem Berliner Kriminalgericht:
      "Ober sticht Unter" und die dortige Staatsanwaltschaft und Richterschaft klatschte Beifall, dass endlich einmal ein Bankvorstand Klartext redete und der Maßstab für die künftigen Urteile gelegt war.

      Wie lange kann dieser Krug noch zum Brunnen gehen?

    • So ist es!

      Ecclestone hat die Staatsanwaltschaft in München 100 mio. USD abgeknöpft. Vorstände der BayernLB, die den Bürger weit größeren Schaden zugefügt haben, kommen mit 5.000 - 20.000 Euro davon. Es ist nicht einmal eine Strafe!

      Dabei muss man anerkennen, dass die Vorstände überhaupt diese Strafe akzeptiert haben. Gewiss haben sie die eigenen Anwaltskosten gegengerechnet.

      Dazu muss man wissen, dass jemand nach dem Strafgesetzbuch nur bei Vorsatz bestraft wird.

      Wer will einem Vorstand, gleich in welchem Unternehmen, unterstellen, dass er tatsächlich alle Arbeit von A bis Z allein gemacht hat. Er wird sich zu irgendeinem Zeitpunkt immer auf einen Dritten und dessen zuverlässiger Arbeit verlassen müssen. Allein aus diesem Grund ist keinem Vorstand Vorsatz nachweisbar.

      Selbst Dr. Nonnenmacher wird in Hamburg noch Geld von der Staatskasse erhalten.

      In der Tat haben die Juristen und speziell unsere "unabhängigen" Richter ein Recht geschaffen, bei dem Zuständigkeit und Verantwortlichkeit nicht in sich vereint sind.

      Im Unternehmen fliegen Vorstände raus. Richter und Staatsanwälte sind aufgrund des "Rechts" nicht in der Lage die Bestrafung von Unrecht durchzusetzen. Es sei denn, die Person, um die es geht, kann nicht auf einen anderen verweisen.

      Typisch war die Meldung über die Verletzung des Steuergeheimnisses im Fall Hoeneß. Ohne Zweifel wurde das Steuergeheimnis gebrochen. Was ist passiert? Die Staatsanwaltschaft hat die Strafanzeige beiseite gelegt.

      Viele denken, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Das stimmt zwar, aber hier ist das formale Recht auf der Seite der Juristen und schützt die Straftäter und schließt den "Beschissenen" erst einmal weg.

      Kann das ein ehrlicher Bürger noch verstehen?
      Entspricht das formale Recht noch dem Geist der Gesetze?

      Das können Sie selbst beantworten wie Sie wollen. Für mich ist es "Beschiss" des kleinen ehrlichen Mannes auf der Straße, Beschiss an ethischen und moralischen Vorstellungen unserer Gesellschaft

    • Will er dort auch die freie Presse bekämpfen, wie in Deutschland?

    • Wulff , Röttgen , Schavan ....ist ja erfreulich das die alle wieder für gutes Geld wenig tun müssen. Hauptsache der Steuerzahler bezahlt solche Typen.

    • Wenn noch ein einziger Politiker erklärt , dass er in der Wirtschaft mehr Geld verdienen würde als in der Politik, müsste der sofort auf die Strasse gesetzt werden. Ohne Lobby stellt kein Wirtschaftunternehmen ehemalige Politiker ein. Mit Wulff hat man aber einen ehemaligen Präsidenten der Muslime in Deutschland gefunden und da passt dieser Job ja. Neben seinen 17000 Tausend Euro Büro,Fahrer und Bodygarts ist Wulf gut ausgestattet. Aber Geld kann Wulff immer gebrauchen und der Freispruch
      hat ihn Gerichtlich freigesprochen aber nicht in teilen der Bevölkerung. Wer so gierig ist wie Wulff Staatsknete
      weiter nimmt und sich weiter mit Geld versorgt, dem ist
      nicht zu trauen.

      Aber auch der Bundestag ist voll mit Wulffs die ihre Arbeit als Abgeordnete als Nebenjob sehen.

      Dafür jagen sie Alleinerziehende die aus Not nebenbei ein wenig Geld verdienen und bringen sie vor Gericht als Beispiel.

      Korrupt ist man auch wenn es legal gemacht wurde!

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