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Lobbyismus in der Autoindustrie Direkter Draht – zu jeder Regierung

Die Autoindustrie hat leichtes Spiel, ihre Interessen durchzusetzen. Vertreter der Branche sind in Ministerien und auch im Kanzleramt gern gesehene Gäste. Waren die Manipulationen von VW nur deshalb möglich?
23.09.2015 - 20:00 Uhr
Enger Kontakt zur Industrie. Quelle: AFP
Martin Winterkorn (2. v. l.) und Matthias Wissmann (r.) mit Angela Merkel

Enger Kontakt zur Industrie.

(Foto: AFP)

Berlin Wenn ein Autoboss oder der Branchenverband VDA einen Termin bei der Bundesregierung braucht, dauert es gewöhnlich nicht lange. Mehr als 70- mal fanden Branchenvertreter allein in dieser Legislaturperiode den Weg ins Kanzleramt oder in ein Ministerium, wie eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion zeigt. Auch Volkswagen-Chef Martin Winterkorn oder Mitarbeiter wie VW-Lobbyist Thomas Steg, einst Regierungssprecher von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), finden sich in der Auflistung – allein 20-mal seit November 2013 bis zum Skandalsommer 2015.

Die Automobilindustrie gehört zu den Schlüsselindustrien; gute Standortbedingungen sind für jede Regierung eine Selbstverständlichkeit. Nicht ohne Grund geben sich die Regierungsmitglieder auf der Internationalen Automobilausstellung dieser Tage die Klinke in die Hand. Auch bekommen die Autohersteller Forschungsgelder in Millionenhöhe vom Bund – allein Volkswagen rund zwölf Millionen Euro in dieser Legislaturperiode.

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