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Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen CDU-Politiker stützt SPD-Pläne für Lohngerechtigkeit

Frauenministerin Schwesig trommelt für ein Entgeltgleichheitsgesetz. Einigen in der Union geht das zu schnell. Doch der CDU-Arbeitnehmerflügel unterstützt die SPD-Politikerin. Damit ist neuer Ärger programmiert.
09.03.2015 - 12:33 Uhr 2 Kommentare
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland derzeit im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer. Quelle: dpa
Zwei Männer und eine Frau.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland derzeit im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer.

(Foto: dpa)

Berlin Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, unterstützt das von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) geplante Gesetz für Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen. „Im Koalitionsvertrag ist ein gesetzlicher Auskunftsanspruch bei Lohndifferenzen vereinbart worden. Wenn das Gesetz nicht bis Ende des Jahres kommt, besteht die Gefahr, dass es in den Landtagswahlkämpfen im Jahr 2016 untergeht“, sagte Bäumler dem Handelsblatt (Online-Ausgabe).

Der CDU Politiker bezeichnete es als inakzeptabel, wenn Frauen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit weniger Gehalt bekommen, als ihre männlichen Kollegen. „Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen einen Auskunftsanspruch hinsichtlich des Durchschnittsgehalts ihrer Kollegen mit vergleichbarer Tätigkeit haben“, forderte Bäumler.

Anders als Bäumler tritt Unionsfraktionschef Volker Kauder bei Schwesigs Vorhaben auf die Bremse. „In diesem Jahr wird das nichts mehr“, sagte der CDU-Politiker nach Informationen des „Spiegels“ kürzlich im Gespräch mit SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Schwesig räumte ein, dass es Widerstände gegen das geplante Gesetz gebe, was sie jedoch nicht überrasche. „Auch diese werden wir überwinden.“

In der Debatte um das Gesetz für die Frauenquote in Führungsgremien hatte sich Kauder bereits mit dem Spruch hervorgetan, die Ministerin solle „nicht so weinerlich sein“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschuldigte sich für diese Äußerung später bei Schwesig.

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    Eine Sprecherin der Unionsfraktion sagte: „Wir blockieren nichts.“ Das Gesetzesvorhaben werde umgesetzt - wie alle anderen Punkte des Koalitionsvertrages auch. Zeitlich wollte sich die Sprecherin nicht festlegen: „Das zuständige Ressort muss einen Gesetzentwurf vorlegen.“

    SPD wirft Kauder „Macho-Politik“ vor
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    2 Kommentare zu "Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen: CDU-Politiker stützt SPD-Pläne für Lohngerechtigkeit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Dummdreist und anmaßend, undemokratisch und sozialistisch


    • Kauder lebt wohl nicht in unserem Kulturkreis! Es scheint so als hätte er ein Rollenverständnis von Mann und Frau, wie es im Islam herrscht! Frauen sind für ihn Menschen zweiter Klasse. Was sucht so ein Politiker in der CDU? Frau Dr. Merkel sollte ihm ihr Vertrauen aussprechen und absetzen!

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