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Maas zu Facebook und Whatsapp „Sie bezahlen die Dienste mit ihren Daten“

Die Übernahme von WhatsApp durch das Online-Netzwerk Facebook hat für Kontroversen gesorgt. Jetzt hat sich auch Justizminister Heiko Maas zu Wort gemeldet. Er mahnt zur Vorsicht bei der Benutzung der Dienste.
22.02.2014 - 14:56 Uhr Kommentieren
Heiko Maas, Justizminister in der Großen Koalition, warnt vor der Nutzung von WhatsApp und Facebook. Quelle: dpa

Heiko Maas, Justizminister in der Großen Koalition, warnt vor der Nutzung von WhatsApp und Facebook.

(Foto: dpa)

Berlin Justizminister Heiko Maas (SPD) hat zur Vorsicht im Umgang mit dem Internet-Kurzmitteilungsdienst WhatsApp und dem Netzwerk Facebook aufgerufen. „Die Nutzer müssen sich darüber klar sein: Sie bezahlen diese Dienste mit ihren Daten“, sagte Maas der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Daher sei es ratsam, „sehr sorgfältig“ darüber nachzudenken, wie man die Angebote nutze.

Maas sagte, er wolle sich nach dem Verkauf von WhatsApp an Facebook für klare Datenschutzregeln einsetzen. Der Minister kündigte an, er werde sich in den Verhandlungen über neue EU-Datenschutzregeln dafür aussprechen, das sogenannte Marktortprinzip festzuschreiben: „Alle Anbieter, die in Europa ihre Dienste anbieten, müssen dem europäischen Datenschutzrecht unterliegen.“

Facebook hatte WhatsApp vergangene Woche für umgerechnet fast 14 Milliarden Euro übernommen. Datenschützer hatten sich deswegen besorgt geäußert.

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