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Managerinnen in Dax-Konzernen Von der Leyen nennt Bilanz „ernüchternd“

Einen Fortschritt, den man „mit der Lupe suchen“ müsse, sagt Arbeitsministerin von der Leyen angesichts der Ergebnisse eines Berichts über Frauen in den Dax-Führungsetagen - und fordert die gesetzliche Frauenquote.
28.06.2012 - 19:47 Uhr 24 Kommentare
Deutschland brauche eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte, sagte Bundesministerin von der Leyen. Quelle: dapd

Deutschland brauche eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte, sagte Bundesministerin von der Leyen.

(Foto: dapd)

Berlin Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich enttäuscht über die Ergebnisse des Fortschrittsberichts „Frauen in Führungspositionen“ der Dax-30-Unternehmen geäußert. „Die Bilanz ist sehr ernüchternd“, sagte von der Leyen dem Handelsblatt. „Die von den Konzernen angekündigte Förderwelle für Frauen ist eher ein Rinnsal“, kritisierte die Ministerin. Den Fortschritt müsse man „mit der Lupe suchen“. Die Aufstellung weise zudem nur das mittlere Management aus, ohne Vorstand und Aufsichtsrat. Hier könnten bei zehntausenden Mitarbeitern jeden Tag Posten mit Frauen besetzt werden.

Die 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland hatten sich vor acht Monaten Zielvorgaben gesteckt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Nun stellten sie ihren ersten Fortschrittsbericht in Berlin vor. Bei vier Unternehmen blieb der Frauenanteil im Vergleich zu 2010 unverändert, bei Adidas nahm er leicht von 26 Prozent auf 25 Prozent ab. Adidas hat damit allerdings noch immer den vierthöchsten Frauenanteil im Management aller Dax-Unternehmen.

Schlusslicht in der Rangliste ist Volkswagen, das in der oberen Führungsebene nur zu 4,9 Prozent Frauen beschäftigt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr immerhin einen leichten Zuwachs, damals waren es noch 4,3 Prozent. In der mittleren Führungsebene sank der Frauenanteil dagegen von 6,5 Prozent auf 6,4 Prozent, in der unteren Führungsebene nahm er leicht von zehn Prozent auf 10,1 Prozent zu.Andere Unternehmen differenzieren in dem Bericht nicht nach Führungsebenen. Einen ebenfalls niedrigen Frauenanteil hat Heidelberg Cement trotz eines minimalen Zuwachses um 0,2 Prozentpunkte mit sieben Prozent. Bei ThyssenKrupp blieb die Quote mit 7,6 Prozent unverändert.
Bei diesen Unternehmen ist der Anteil der Frauen an der Gesamtbelegschaft allerdings auch mit teils deutlich unter 20 Prozent niedriger als bei vielen Konkurrenten. So arbeiten in der Metro Group zu 60,8 Prozent in Deutschland Frauen. Nur 15,1 Prozent der Führungspositionen sind bei der Metro in Frauenhand. Nach eigenen Angaben haben die Unternehmen inzwischen einige Maßnahmen zur Erhöhung ihres Frauenanteils ins Leben gerufen, darunter etwa Programme zur gezielten Personalentwicklung.

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    24 Kommentare zu "Managerinnen in Dax-Konzernen: Von der Leyen nennt Bilanz „ernüchternd“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Frau Roth irgendwas geschafft hat ist allerdings merkwürdig.

    • Heute wurde Fau Roth, die 17 Jahre Bürgermeisterin in Frankfurt war, verabchiedet.
      Komisch, die hat es ohne Quote geschafft.
      Ist doch merkwürdig oder?

    • Nicht darüber aufregen!

      ---> Einfach Fresenius Aktien kaufen... xD

    • Frauenquote fordert von Leyen.

      Natürlich nur in Führungspositionen, nicht etwa in der Müllabfuhr. :)

      Migrantenquote überlegt die SPD.

      Wenn dieser Unfug durchkommt, dann hat Deutschland als Wirtschaftsstandort fertig.

      Ob dann noch die Idiotenquote eingeführt würde wäre unerheblich.

    • @ MrPut,
      einfacher Realismus.

    • Dieses Land hat derzeit wirklich andere Probleme als die prozentuale Geschlechterverteilung in Führungsebenen.

      http://www.bueso.de/node/5727

    • Gefängnisinsassenquote wäre auch nicht schlecht ...

    • Schön ist die Zeit; eine Frau ruiniert Deutschland, eine andere hilft dabei indem sie die Bevormundung der Bürger,Untenehmen, usw. immer mehr vorantreibt. Mindestlohn, Quoten. Ist zwar alles Schachsinn; aber so ist das halt im Sozialismus. Jeder bekommt was, auch wenn nichts im Topf ist.

    • und dann "abwärts" zu den essentiell wichtigen Spielern, etwa Cellisten, Bratschisten, Violonisten und den so unbeliebten Querflötenspielern.. bis "hinab" zu den Piccolospielern, hä? Würde in unsere Zeit medialer Pervertierung passen!

    • Das Privatvermögen geht sowieso baden: in der Sommerhitze des Euro MIT DEM EURO!

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