Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Martin Schulz in Niedersachsen Nach der Wahl ist vor der Wahl

Kann der Verlierer der Bundestagswahl seiner Partei den nötigen Schub verleihen? In Cuxhaven starten die Genossen in die heiße Phase des Landtagswahlkampfs – auch für Schulz selbst ist ein gutes Abschneiden sehr wichtig.
04.10.2017 - 10:59 Uhr 10 Kommentare
Bei der Landtagswahl in Niedersachsen möchte die SPD die herbe Niederlage von der Bundestagswahl überwinden und weiterhin den Ministerpräsidenten stellen. Besonders die Auftritte von Martin Schulz werden mit großer Spannung erwartet. Quelle: dpa
Martin Schulz

Bei der Landtagswahl in Niedersachsen möchte die SPD die herbe Niederlage von der Bundestagswahl überwinden und weiterhin den Ministerpräsidenten stellen. Besonders die Auftritte von Martin Schulz werden mit großer Spannung erwartet.

(Foto: dpa)

Hannover Die SPD startet an diesem Mittwoch in die heiße Phase des niedersächsischen Landtags-Wahlkampfs – und der Auftritt ihres Vorsitzenden Martin Schulz wird mit besonderer Spannung erwartet. Denn es ist Schulz' erste Rede nach dem Erscheinen einer „Spiegel“-Reportage, in der er als Zweifler beschrieben wird, der die Bundestagswahl schon früh verloren gegeben hat.

Schulz muss seiner in die Opposition gehenden Partei aber Kraft und Zuversicht vermitteln, will er auf dem Parteitag im Dezember im Vorsitzendenamt bestätigt werden. Nach der Niedersachsen-Wahl in knapp zwei Wochen dürfte Bewegung in die Debatte über seine Zukunft kommen – so oder so.

In Cuxhaven will er seiner Partei am Abend (19 Uhr) das Startsignal für die heiße Phase des Landtagswahlkampfs geben. Gemeinsam mit dem SPD-Landeschef, Ministerpräsident Stephan Weil, will er Stimmung machen, um den geschrumpften Rückstand zur Union ganz aufzuholen. Nach der jüngsten Meinungsumfrage liegt die SPD mit 34 Prozent nur einen Prozentpunkt hinter der bislang oppositionellen CDU von Herausforderer Bernd Althusmann.

Für Weil geht es um den Machterhalt. Für eine Fortsetzung seines rot-grünen Bündnisses stehen die Chancen nach der Umfrage derzeit eher schlecht. Im Amt halten könnte er sich aber an der Spitze einer großen Koalition mit der CDU oder wenn eine rechnerisch derzeit mögliche Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP zustande kommen sollte – die die FDP bisher allerdings ablehnt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Als dritte Koalitionsoption hätte zurzeit eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen theoretisch eine Mehrheit – eine Konstellation, der aber mit Blick auf die Grünen CDU wie FDP ablehnend gegenüberstehen.

    Die Landtagswahl am 15. Oktober ist der erste Stimmungstest nach der Bundestagswahl drei Wochen zuvor. Die SPD hat dabei mit 20,5 Prozent ihr schlechtestes Nachkriegsergebnis eingefahren. Schulz hat den Gang in die Opposition angekündigt und vergangene Woche in einem Rundschreiben eine grundlegende Neuorientierung seiner Partei gefordert.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Martin Schulz in Niedersachsen - Nach der Wahl ist vor der Wahl
    10 Kommentare zu "Martin Schulz in Niedersachsen: Nach der Wahl ist vor der Wahl"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Moralisches Angebot" an Frau Twesten hebelt Wählerwillen aus! Das möchte die CDU ausnutzen, um an die Macht zu kommen. Aufrechte Demokraten wollen das verhindern!

    • Was lese ich? Kraft und Zuversicht soll Martin Schulz seiner Partei vermitteln? Das schadet bestimmt nicht. Aber kommt es darauf auch an?

      Politik ist der Kampf um Mehrheiten. Deshalb sollte der Parteivorsitzende und seine Führungsmannschaft ein Gefühl dafür entwickeln, was sich die Mehrheit überhaupt wünscht. Politiker, die diesen Namen verdienen, wissen, was ihr Volk wünscht. Die reden nicht tagein und tagaus von Gerechtigkeit, wenn das nur für wenige ein Thema ist.

    • Höchste Zeit, dass auch `mal andere Politiker an die VW-Schmiergeldtöpfe herankommen.

      SPD-Weil & Co. haben lange genug für´s "Klappe halten und Pfötchen heben", Jahr für Jahr 200.000 Euro sog. "Aufsichts-Rat-Tantiemen" kassiert.

    • Rot-Rot-Grün ist nicht nur gut für die Offenbächer, sondern auch für Berlin und Hannover!


      Wetten?

      Oder lieber doch nicht?

    • Niedersachsen:

      Macht es wie die armen Offenbächer mit einem Migrationsanteil von rund 68% die u.a. auch scheinbar die schlechtesten Autofahrer sind und mit 152 Nationen Deutschlansd größte Auswahl an Gourmettempeln haben.

      Frankfurt und Offenbach
      Gegendemonstrationen überlagern AfD-Wahlkampf
      In Offenbach geht die Rede von AfD-Politiker Alexander Gauland in einem Pfeifkonzert unter, in Frankfurt mischt sich ein Gegendemonstrant unter AfD-Anhänger und beschimpft die Anwesenden.

    • SPD? CDU? in Niedersachsen?

      Was soll dass denn. haben die Hannoveraner u.v.a. die Schnauze nicht auch so langsam voll.

      Die merken auch nichts mehr. dafür unser kleines Nachbarland Dänemark, die Griechen, Italiener und Spanier sowieso schon.

      In Deutschland dauert es scheinbar noch etwas. dafür dürften die reaktionen dann heftiger ausfallen.

      MIGRANTEN LEBEN NACH EIGENEN GESETZEN

      Dänischer Premier schockt: Unser Land ist bald unregierbar!


      Der konservativ-liberale dänische Premierminister Lars Løkke Rasmussen hat jetzt offen zugegeben, dass Muslime bereits Teile des Landes beherrschen. Wie in vielen anderen EU-Staaten entstehen als Folge der unkontrollierten Migration – auch in Dänemark – Parallelgesellschaften, die nach selbst aufgestellten Regeln leben.

      Ein Kommentar von Mag. Kornelia Kirchweger

      Rasmussen beklagte im Interview mit der Zeitung „Jyllands Posten“, dass in Teilen Dänemarks das dänische Gesetz nicht mehr gelte.

      Regierung hat versagt

      Es gebe Orte im Land, wo der Staat Recht und Ordnung nicht mehr aufrechthalten könne. Dort machen muslimische Gangs ihre eigenen Gesetze. Die dänische Polizei habe da nichts mehr zu sagen.

      Islam Heftige Ausschreitungen: Muslime fordern radikale Islam-GesetzeDie zunehmende Islamisierung stellt die dänische Gesellschaft vor eine Zerreißprobe.

      Viele Migranten leben von Sozialhilfe

      25 „Ghettos“: Slums der Neuzeit

      Asyl-Tsunami verschärfte Krise

      Die Bürger werden zorniger

      Unzurechnungsfähige Politiker, denen ihr Land und die Rechte ihre Bürger nichts bedeuten, sind dafür verantwortlich.

      Soldaten sichern jetzt Grenze

      Damit möchte man nicht nur den Asyl-Zustrom erheblich einschränken, sondern auch das eigene Land vor Terrorismus schützen.

      Im Nachbarland Deutschland war es in der Vergangenheit immer wieder zu islamistischen Anschlägen oder Attacken gekommen. Diese sind laut zahlreichen Experten die direkte Konsequenz der illegalen Masseneinwanderung gewesen.

    • Auch in Niedersachsen wird Schulz die SPD mit seiner autistischen Selbstüberschätzung in den Abgrund reißen.

    • Kann der Verlierer der Bundestagswahl seiner Partei den nötigen Schub verleihen?

      Ja , kann er ! Schub ist Schub egal in welche Richtung !

    • Das Schulz systematisch von der SPD und vor allem Gabriel innerhalb eines Jahres abgewählt wurde ist doch mittlerweile bekannt. Ob die SPD die Wahl in Niedersachsen gewinnt oder nicht , hat nichts aber wirklich nicht mit Schulz zu tun.

      Jeder weiß ich bin alles andere als ein Sozialdemokrat, aber Schulz kommt vom Boden, hat sich hochgearbeitet und mühsam durchgesetzt in der Politik . Dazu
      kommt eine gefährliche Gutmütigkeit, die ihn nun auch den Parteivorsitz kostet.

      Wer dann kommt …. ist schon sicher. Mit Palmenwedeln wird man Gabriel wieder auf den Thron setzen. Was für eine Partei , die sich laut Selbstbeweihung für die Armen und Schwachen einsetzt und einen Armen und Schwachen ausmustern will.

    • Dumm, dümmer, Politiker oder so ähnlich!

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%