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Martin Schulz zur Großen Koalition SPD-Chef verteidigt Sondierungsergebnis

Nachdem die Kritik aus den Reihen der SPD immer lauter wird, hat Parteichef Schulz die Entscheidung für eine erneute GroKo verteidigt. Es ist das erste Mal seit vergangenem Freitag, dass er sich in die Debatte einmischt.
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GroKo: SPD-Chef Schulz verteidigt Sondierungsergebnis  Quelle: AP
Horst Seehofer, Angela Merkel und Martin Schulz

Die SPD ist über einen möglichen Koalitionsvertrag tief gespalten.

(Foto: AP)

BerlinSPD-Chef Martin Schulz hat nach aufkommender Kritik aus den eigenen Reihen das Ergebnis der Sondierung mit der Union verteidigt: „Wir haben eine lange Liste von Punkten durchgesetzt, die das Leben der Menschen ganz konkret verbessern“, sagte Schulz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Dienstag). „Daran gibt es nichts kleinzureden.“

Die SPD habe natürlich nicht alles bekommen, sagte Schulz dem RND. „Aber das, was wir durchgesetzt haben, rechtfertigt die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Die Parteiführung wird auf dem Parteitag geschlossen dafür eintreten. Daran gibt es keinen Zweifel.“

Am Wochenende hatten unter anderem Schulz‘ Stellvertreter Malu Dreyer, Ralf Stegner und Thorsten Schäfer-Gümbel Nachbesserungen des Sondierungsergebnisses gefordert. CSU-Landegruppenchef Alexander Dobrindt hat daraufhin von einem „Zwergenaufstand“ in der SPD gesprochen. In den kommenden Tagen verteidigt Schulz das Ergebnis vor SPD-Mitgliedern in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Sollte Schulz beim Parteitag am kommenden Sonntag scheitern und kein Mandat für Koalitionsverhandlungen bekommen, kann er aus Sicht des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert zwar im Amt bleiben und müsste nicht zurücktreten. „Ich werde Martin Schulz nicht dazu auffordern, egal, wie die Sache am Ende ausgeht“, sagte Kühnert der „Saarbrücker Zeitung“.

Sollte es am Ende zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommen, hätte diese nach Einschätzung des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki nicht lange Bestand. „Ich glaube, dass wir im Jahr 2019 bereits Neuwahlen haben werden“, sagte er der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“.

  • kwi
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16 Kommentare zu "Martin Schulz zur Großen Koalition: SPD-Chef verteidigt Sondierungsergebnis "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Herr Henseler überlegt jetzt gerade, welche Organe - außer Augen - ihm überhaupt noch zur Verfügung stehen.

  • Herr Spiegel, der regelmäßig aus dem Ausland schreibende Herr Henseler beklagt zudem weder die verlorengegangene Souveränität noch den Verlust von mehr als einem Drittel des Landes. Er ist wirklich ein strahlendes Beispiel für den modernen Deutschlandhasser.

  • Herr Henseler, es liegt nicht an Ihren Augen sondern an einem anderen Ihrer Organe.

  • Herr Spiegel, in jedem Ihrer Kommentare behaupten Sie, dass ich Dinge geschrieben habe,
    die dort nicht stehen. Liegt das an Ihren Augen oder an einem anderen Organ?

  • Enrico Caruso@ Ich wollte auch mal was positives schreiben, wenn ich den Herrn Henseler lese, der meint, daß die Sozen etwas mit der Reichsgründung zu tun hatten, nur weil diese Verräter z.B. die Rentenversicherung dem ersten Weltkrieg und ihrem Kaiser geopfert haben, devot wie sie sind.

  • Die Foristen des Handelsblatts argumentieren mal wieder unter aller Kanone. Es ist sinnlos
    auf solche Argumente einzugehen. Der Champion ist wie immer Herr Spiegel - der behauptet
    die Misere gibt es seit 150 Jahren, das war also 1871. Die Misere wurde also durch die
    Reichsgruendung gestartet. Was war denn damals so gut, dass wir den Verlust beklagen
    muessen?

  • @ Peter Spiegel

    Bei den gerade mal über 50% dürfen Sie aber auch noch die beiden anderen Parteien, die bei Jamaika mit am Tisch saßen, getrost hinzuziehen. Ebenso die Linke.
    Was bleibt dann? 13% plus Sonstige plus Nichtwähler. Es ist zum Verzweifeln!!!

  • Enrico Caruso@ Obwohl das Lügen-Kartell die Regierungswahrheit verkündet hat, ist es doch gerade mal über die 50% gekommen. So schlecht sind die Deutschen gar nicht, wenn Sie bedenken, daß hier über eine 70 jährige Verblödungsmaschinerie dahinter steht.
    Die vom Kaiser, Hitler und der SED zähl ich gar nicht mit. Jede Niederlage dieses Systems
    spricht doch für das deutsche Volk.

  • Schulz hat sich über den Tisch ziehen lassen. Jetzt hinterher jammern ist noch dümmer.

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