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„Maßgeschneiderte Aufgabe“ Beifall aus der FDP für Niebels Rüstungsjob

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Niebel soll Gabriel Paroli bieten

Bei einer Party zu Niebels 50. Geburtstag sagte Ex-FDP-Chef Guido Westerwelle im vergangenen Jahr, sein früherer Generalsekretär sei ein scharfzüngiger Kämpfer, der nie aus dem Hinterhalt angreife: „Dieses Geradeaus ist viel besser, als wenn jemand ihnen ins Gesicht lächelt, sich umdreht und den Dolch schärft.“

Das hat wohl auch Rheinmetall beeindruckt. Der Konzern holt sich mit Niebel einen durchsetzungsstarken Ex-Politiker ins Haus, der als Cheflobbyist auch Sigmar Gabriel Paroli bieten soll. Der SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister hat die gesamte Branche in Aufruhr versetzt. Gabriel will weniger Exporte in Krisenländer erlauben. Dabei fällt immer wieder auch der Name Rheinmetall.

In der Ukraine-Krise stoppte Gabriel jüngst - auf dem Papier - vorerst die Lieferung eines Gefechtsübungszentrums der Düsseldorfer an die russische Armee. Bei einem anderen Deal waren Gabriel die Hände gebunden. Mit einer schwarz-gelben Genehmigung in der Tasche ist Rheinmetall beim Bau einer Panzerfabrik in Algerien dabei. Die Nordafrikaner sollen fast 1000 Fuchs-Radpanzer erhalten.

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2 Kommentare zu "„Maßgeschneiderte Aufgabe“: Beifall aus der FDP für Niebels Rüstungsjob"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es gab mal eine Dokumentation im TV (Phönix).

    Der Ausverkauf unserer Demokratie !

    Die FDP spielte in dieser Doku keine Nebenrolle !



  • Und genau wegen diesem Beifall ist es gut, dass die Partei der Besserverdienenden weg vom Fenster ist.

    Sie verkam zu einem Verein dekandenter, überbezahlter Bübchen mit neolieberalen Ansichten.

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