Mauteinnahmen Studie stützt Dobrindts Kalkulation

Ein Gutachten der Uni Friedrichshafen stützt die Zahlen des Verkehrsministers. Die Einnahmen von 700 Millionen Euro aus der Maut seien eher konservativ gerechnet, es sei mit höheren Einnahmen in der Zukunft zu rechnen.
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Eine Studie der Uni Friedrichshafen stützt die Berechnung zu den Einnahmen aus der Maut. Quelle: dpa

Eine Studie der Uni Friedrichshafen stützt die Berechnung zu den Einnahmen aus der Maut.

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BerlinDie Berechnungen von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu den Einnahmen aus der geplanten Pkw-Maut werden nach einem Zeitungsbericht durch ein Gutachten gestützt. Ihnen lägen „zuverlässige empirische Daten zugrunde“, heißt es in dem Text der Universität Friedrichshafen, aus dem die „Bild“-Zeitung zitiert. Nach Einführung der Maut sei mit insgesamt 695,9 Millionen Euro zu rechnen.

Dobrindt hatte jährlich 700 Millionen Euro von Fahrern aus dem Ausland prognostiziert, aber selbst auf Verlangen der Länder keine genauen Angaben zur dahinter stehenden Berechnung gemacht.

Der Friedrichshafener Gutachter geht der Zeitung zufolge davon aus, dass 130 Millionen Pendler, Dienstreisende und Urlauber mit dem Wagen pro Jahr nach Deutschland kommen. Die 695,9 Millionen Euro Einnahmen seien konservativ kalkuliert. In Zukunft könne „eher mit höheren Einnahmen aus dem Verkauf von Vignetten an Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen gerechnet werden“, heißt es dem Blatt zufolge weiter.

  • dpa
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