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Maybrit Illner Talkshow Vom „Affen-“und „Provinztheater“

Am Abend, bevor die thüringische Rot-rot-grün-Koalition den Ministerpräsidenten wählen will, pulverisierten Vertreter der drei Parteien bei Maybrit Illner alle Annahmen, diese Konstellation könnte über Thüringen hinausweisen.
4 Kommentare
Bei Maybrit Illner geht´s um die Wahl in Thüringen. Quelle: Screenshot

Bei Maybrit Illner geht´s um die Wahl in Thüringen.

(Foto: Screenshot)

Manchmal lohnt es sich doch, bei Talkshows dranzubleiben, so wenigversprechend sich die Ausgangslage und der Beginn der Diskussion auch darstellen: Zunächst klang es am Donnerstagabend bei Maybrit Illner, wo mal wieder (wie dort bereits im November und im Oktober sowie zuletzt vorgestern bei Anne Will) die nun zur Wahl im Thüringer Landtag stehende rot-rot-grüne Koalition diskutiert wurde, nach Rekapitulieren eines besonders durchgenudelten Themas.

Der zur Wahl stehende Bodo Ramelow war nur auf der Wand im Hintergrund, neben einer rot eingefärbten Karl-Marx-Büste zu sehen. Mike Mohring vertrat als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion die Ansicht, dass die Abstimmung an diesem Freitag spannend bleibe, und erläuterte kompliziert den komplizierten Schachzug seiner Partei, im ersten Ministerpräsidenten-Wahlgang keinen Kandidaten und erst in einem eventuellen dritten den früheren Rektor der Jenaer Universität, Klaus Dicke, aufzustellen. Das sei ein „überparteiliches Angebot“ für eine Regierung, die „im besten Fall aus CDU, SPD und Grünen“ bestehen sollte. Für diese Kombination fiel später der Begriff „Kenia-Koalition“.

Ulrich Reitz, seit zwei Monaten neuer Chefredakteur des „Focus“, machte mit der Ansicht, dass, falls Ramelow nicht gewählt werden würde, die CDU „eine Strategiediskussion an der Hacke“ hätte, auf die AfD aufmerksam, die ebenfalls im Parlament sitzt. Schließlich hatte deren (nicht eingeladener) Thüringer Fraktionschef Mohring einmal in seltsamer Wortwahl „jungen Stürmer und voll im Saft“ bezeichnet.

Mohring wies erwartungsgemäß zurück, mit der AfD zusammenarbeiten zu wollen. Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, der als SPD-Vertreter in der Runde saß, forderte ihn erwartungsgemäß dennoch auf, sich von der „Partei, die zum Teil rechtsradikales Gedankengut vorgetragen hat“, zu distanzieren. Daneben wurde an ältere Ministerpräsidenten-Landtagsabstimmungen erinnert, die auch spannend verlaufen waren: „Ypsilanti auf schwarz“, sagte Reitz; an den „Heide-Mörder“, an dem Heide Simonis einst scheiterte, erinnerte ein Einspieler.

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4 Kommentare zu "Maybrit Illner Talkshow : Vom „Affen-“und „Provinztheater“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ja, das war Provinstheater, Und diese Illner geht einem mehr und mehr auf die Nerven.
    Die war doch selber in der SED

  • In der Tat: offensichtliches Affen- und Provinztheater im TV.

  • Weshalb wurde kein Vertreter der AfD eingeladen?

  • An den Autor des Artikels:
    Ein Beitrag mit einer Vielzahl von verschachtelten Sätzen. Zur Verdeutlichung syntaktischer / morphologischer Strukturen, ist die Empfehlung angebracht, besser auf die Interpunktion zu achten.