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Medienbericht EU-Kommission verständigt sich auf Tabak-Richtlinie

Strengere Warnhinweise und das Verbot von Geschmackszusätzen: Die EU-Kommission hat sich bei der seit Monaten verzögerten Tabak-Richtlinie geeinigt. Die bringt deutliche Konsequenzen mit sich.
13.12.2012 - 07:04 Uhr 2 Kommentare
Das Aus für Menthol-Zigarette? Die EU-Kommission hat sich nach Informationen der „Bild“-Zeitung auf die seit Monaten verzögerte Tabak-Richtlinie verständigt. Quelle: dpa

Das Aus für Menthol-Zigarette? Die EU-Kommission hat sich nach Informationen der „Bild“-Zeitung auf die seit Monaten verzögerte Tabak-Richtlinie verständigt.

(Foto: dpa)

Berlin Die EU-Kommission hat sich nach Informationen der „Bild“-Zeitung auf die seit Monaten verzögerte Tabak-Richtlinie verständigt. Wie das Blatt in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf den Kommissionsentwurf berichtet, sieht der Vorschlag der Kommission wie seit längerem geplant geplant strengere Warnhinweise auf Zigarettenpackungen und das Verbot von Geschmackszusätzen in Zigaretten vor.

Den Informationen zufolge will die Kommission die umstrittene Richtlinie rasch förmlich beschließen. Danach müssen Warntexte wie „Rauchen tötet“ und schockierende Fotos künftig 75 Prozent der Vorder- und Rückseite der Zigarettenpackung einnehmen. Neben der Steuerbanderole bleibe für den Markennamen nur noch 20 Prozent der Packung.

Grundsätzlich verboten werden sollen Zusatzgeschmackstoffe und die Zugabe von Vitaminen, Koffein, Taurin oder Farbstoffen in Zigarettentabak. Das könnte das Aus für Menthol-Zigaretten bedeuten. Vorgeschrieben wird auch, dass der Durchmesser der Zigaretten nicht kleiner als 7,5 mm sein darf. Die vor allem bei Frauen beliebten Slim-Zigaretten wären dann nicht mehr erlaubt.

Die Vorlage der verschärften Tabak-Regeln hatte sich in den vergangenen Monaten immer wieder verzögert. Vor wenigen Wochen war der bisherige EU-Gesundheitskommissar John Dalli über Bestechungsvorwürfe gestürzt.

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    2 Kommentare zu "Medienbericht: EU-Kommission verständigt sich auf Tabak-Richtlinie"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Tabaklobby schläft nicht! Auffällig ist, dass in Fernsehproduktionen wieder penetrant gequarzt wird. Vielleicht sollte der Gesetzgeber da mal ein Auge drauf haben. Oder fällt das unter »künstlerische Freiheit«? Und was macht unser Altkanzler? Fragen über Fragen…

    • Ein scheinheiliges Ablenkungsmanöver von viel schändlicherem Tun der Eurokraten!
      Erstens geht es diese Leute einen feuchten Dreck an, ob sich Raucher vergiften oder nicht und
      zweitens und viel mehr ist zu kritisieren, daß diese Planwirtschaftler in Brüssel seit Jahren mit den von mir und Ihnen in Deutschland abgepressten Steuern die Tabakbauern mit Millionen, vermutlich Milliarden Euro subventionieren.
      Dieses, zusammen mit dem ganzen Eurokratenpack gehört abgeschafft!

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