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Medienbericht Pflegeversicherung 2018 offenbar mit 3,5 Milliarden Defizit

Aufgrund des Defizits musste die Pflegeversicherung offenbar auf ihre Finanzreserve zurückgreifen.
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Bis 2022 ist laut Bundesgesundheitsministerium keine weitere Erhöhung des Beitragssatzes erforderlich. Quelle: dpa
Pflegeversicherung

Bis 2022 ist laut Bundesgesundheitsministerium keine weitere Erhöhung des Beitragssatzes erforderlich.

(Foto: dpa)

Berlin Die Pflegeversicherung hat im vergangenen Jahr nach einem Medienbericht rund 3,5 Milliarden Euro Minus gemacht und auf ihre Finanzreserve zurückgreifen müssen. Diese schmolz dadurch auf etwa 3,37 Milliarden Euro, was 1,02 Monatsausgaben entspricht, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtet. Es beruft sich auf die ihm vorliegende Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann. Ende 2017 hatte die Pflegeversicherung dem Bericht zufolge noch eine Rücklage von rund 6,9 Milliarden Euro.

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung wurde zu Beginn des laufenden Jahres um 0,5 Prozentpunkte erhöht. Nach Schätzung der Bundesregierung führt dies zu jährlichen Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro, wie es hieß. Das Gesundheitsministerium geht demnach davon aus, dass damit bis 2022 keine weitere Erhöhung des Beitragssatzes erforderlich ist.

  • dpa
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