Medienbericht Länder planen Vorstoß zur Vermögenssteuer

Eine Bundesratsinitiative soll offenbar nach der Sommerpause die Wiedereinführung der Vermögenssteuer in Gang bringen. Im Gespräch ist ein Steuersatz von einem Prozent auf Vermögen.
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Banknoten von 50, 20 und 10 Euro in Magdeburg. Quelle: dpa

Banknoten von 50, 20 und 10 Euro in Magdeburg.

(Foto: dpa)

StuttgartRot-grün geführte Bundesländer planen nach der Sommerpause einen Vorstoß zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid kündigte in der „Stuttgarter Zeitung“ (Samstagausgabe) eine entsprechende Bundesratsinitiative an.

Der SPD-Landeschef ist allerdings dafür, Betriebe zu schonen. „Ich kann mir vorstellen, Betriebsvermögen ganz aus der Besteuerung herauszunehmen“, sagte er. Damit sollten wirtschaftliche Nachteile für Standorte und Arbeitsplätze vermieden werden.

Nach der Variante, über die zurzeit diskutiert werde, sollten rund 150.000 natürliche Personen und 160.000 Kapitalgesellschaften die Vermögensteuer zahlen. Im Gespräch ist ein Steuersatz von einem Prozent auf Vermögen. Baden-Württemberg will indes erreichen, dass die Länder die Sätze zur Vermögensteuer selbst festlegen.

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11 Kommentare zu "Medienbericht: Rot-Grüne Länder planen Vorstoß zur Vermögenssteuer "

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  • Bei der deutschen Politik krieg ich immer nenn dicken Hals!
    Aber wenn ich rot/grün höre/sehe/lese wird’s richtig gruselig!

  • Bitte die Steuer in der gesamten EU vorschlagen, ich bin auf die Reaktionen gespannt.

  • Und wie wollen Sie eine auch nur halbwegs gerechte Bewertung der unterschiedlichen Assets durchführen? Bargeld, o.k. ist einfach. Aktien und Anleihen geht auch noch. Aber jetzt kommts. Immobilien? Wie wollen Sie eine Immobilie bewerten? Gutachten? Eine Möglichkeit. Nur 3 Gutachten 3 stark von einander abweichende Werte. Und was ist mit Kunstwerken?

    Sie sehen, es gibt da Schwierigkeiten noch und noch. Und hinzu kommt noch dass die Finanzverwaltung schon jetzt aufgrund der sich ständigen Rechtslage total überlastet ist. Eine weitere Steuer ist allein aus diesem Grunde nicht vertretbar, denn, in der Zeit wo sich ein Sachbearbeiter/in mit der VSt. beschäftigt kann er/sie sich nicht um die wirklich relevanten Steuerfälle kümmern.

    Fazit: Eine VSt. kann nur jemand fordern der sich noch nie mit der gesamten Steuerproblematik beschäftigt hat und/oder auch noch nie in einem Finanzamt gearbeitet hat.

  • Die Pensionsansprüche eines Beamten (oder die betriebl. Altersversorgung generell) ist an die Altersversorgung gebunden. Das bedeutet, dass das Vermögen vorher nicht zugänglich ist und meistens dann nicht als Einmalzahlung ausgeschüttet, sondern in Ergänzung zur z.B. gesetzlichen Rente monatlich überwiesen wird. Dann ist dieses als Einkommen eingestuft und wird VERSTEUERT. Dazu kommt noch die Tatsache, dass ZULAGEN des Arbeitgebers /oder bei Beamten des Diensherrs auf das monatliche Bruttoeinkommen zugeschlagen werden und monatlich auch versteuert werden.
    Das ist etwas ganz anderes als das risikolose Tagesgeldkontoguthaben von 700.000, das jederzeit für ein Haus oder ein Boot ausgegeben werden kann.
    Deshalb MUSS das Bankguthaben, das vor dem 67. oder 65. Lebensjahr greifbar ist, AUF JEDENFALL ganz anders behandelt werden.
    Altersversorgung ist für mich alles, was erst ab dem Renteneintritt greifbar ist. Es steht jedem frei sein Geld so anzulegen.

  • Vermögenssteuer ist ein anderes Wort für Enteigung.
    Einteignung ist nicht gerecht - wie kann es gerecht sein, Leuten, die wirtschaften können (im Gegensatz zum Staat), ihr Geld wegzunehmen?

    Dann kann Rot-Grün (SPD/Grüne) gleich Diebstahl und Raub legalisieren.
    Gehören solche Leute in die Politik oder nicht besser ins Gefängnis?

  • Wenn der letzte linke Umverteilungsterrorist nicht mehr da ist, ist das Paradies nahe....

  • Vermögensteuer - aber gerecht muss sie sein.

    Gerecht ist, wenn Vermögen gleich behandelt werden. Deshalb müsste m.E. unterschieden werden zwischen:
    o risiko-behafteten Vermögen
    Betriebsvermögen, Immobilien, Aktien
    o risiko-losen Vermögen
    Geldvermögen und Pensionsansprüche (warum sollten die finanziellen Rücklagen eines Selbständigen anders bewertet werden als die Pensionsansprüche eines Beamten ?)

  • die schnullis von der SPD wollen mal wieder verschonen.

    gabriel THE BRAIN,hat der übrigens keine berater, müßte doch wissen,daß betriebsvermögen immer ordentlich ins nirwana geschriegen wird.das grundkapital kann er ausnehmen,aber nach den steuergeschenken in der größenordnung einer billion im neuen jahrtausend,muß das restliche kapital versteuert werden.

    die durchschnittliche steuersumme unter 10 riesen bringt mich doch nicht um,was soll der blödsinn.dann kommt auch druck vom kessel.ich brauch keine unruhen.

    die steuerbeamten,die neu eingestellt werden,können dann auch in andern steuerarten hartnäckige hinterzieher rannehmen und in ihrem bekanntenkreis die steuergeschenke der letzten jahre erläutern.

  • Wenn diese Sozialdemokraten mal endlich aufhören würden, neue Steuern zu erfinden, und sich stattdessen um die richtige Verteilung des Vorhandenen zu kümmern, gäbe es sicher auch mehr Leute, denen mehr vom Lohn abgezogen werden kann, weil sie auch mehr verdienen.
    Alles andere ist genauso Sand in die Augen streuen wie sich in einem "social network" zu engagieren.

  • Ich bin dafür! Eine Vermögenssteuer ist schließlich für einen für einen guten Zweck: Sie schafft und sichert Arbeitsplätze für unzählige Finanz- und Verwaltungsbeamte.

    PS.: Boah, muss diesem Staat das Wasser bis zum Hals stehen, angesichts des immer unverschämteren Griffs der Politiker ins Portemonnaie der Bürger.

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