Medienbericht Steuern in Deutschland deutlich höher als in Krisenländern

Die Deutschen zahlen deutlich höhere Steuern als Spanier, Zyprer oder Portugiesen. Wie eine Studie zeigt, geht rund die Hälfte der Einkommen der Bundesbürger an den Staat. Das wird nur von wenigen Ländern übertroffen.
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Einer neuen Studie zufolge zahlen die Deutschen deutlich mehr Steuern als die Bürger in Spanien oder Zypern. Quelle: dpa

Einer neuen Studie zufolge zahlen die Deutschen deutlich mehr Steuern als die Bürger in Spanien oder Zypern.

(Foto: dpa)

BerlinDie Deutschen müssen einem Magazinbericht zufolge deutlich mehr Steuern zahlen als die Bürger der Krisenstaaten Zypern, Irland, Portugal und Spanien. Das habe eine Studie der Brüsseler Denkfabrik Institut Economique Molinari ergeben, berichtet „Der Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Während der reale Steuersatz auf durchschnittliche Arbeitseinkommen auf Zypern bei 20 und in Irland bei 31 Prozent liege, komme Deutschland auf eine Steuerlast von 53 Prozent. An der Spitze lägen Frankreich mit 56 und Belgien mit 60 Prozent. In den Berechnungen würden neben den Einkommensteuern auch die Sozialabgaben und ein Teil der Mehrwertsteuern berücksichtigt.

  • rtr
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9 Kommentare zu "Medienbericht: Steuern in Deutschland deutlich höher als in Krisenländern"

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  • Der Artikel ist falsch. In Griechenland,Zypern und Portugal
    werden genauso hohe Steuern verlangt, nur das Deutschland und die EU ein Teil der Steuern der Bürger übernimmt. Daher
    werden die Steuern hoch bleiben in Deutschland. Aber arm ist Deutschland nicht, es wird nur so mit Steuergeld um sich geworfen und sinnlos verprasst. Auch wie gesagt wenn Westerwelle nach Israel für 10 000.- Tausende Euro fliegt
    obwohl er weis, dass Israel Deutschland und ihn nicht für voll nimmt, ist das Steuerverschwendung. Genauso ist es gekommen, die Israelis verbieten sich jeder Einmischung zum Siedlungsbau und damit sind die Friedensgespräche gescheitert und Westerwelle steht dumm da.

    In 10 Jahren werden vermutlich Senioren aus Altersheimen geholt die noch stehen können um leichte Aufgaben zu übernehmen.

    Mit Gehwagen z.B Dokumente ausliefern und und und.

  • Wer aber nicht bis 70 arbeiten will, wie es Herr Lucke (A(rmut) f(ür) D(eutschlend) )vor einem Jahr noch in seinem INSM forderte, sollte eher jemand wählen, der SEINE Interessen vertritt.
    Und bei allen, die ihr Geld mit Arbeit verdienen fallen da schon einige raus.

  • PS, ganz vergessen: es ist das Recht unserer Blockparteien-Marionetten (insbesondere von den Grünen) diese Meinung zu haben oder zu vertreten - es ist aber unser Recht, diese Blockparteien abzuwählen.

    Am 22. September: WÄHLT DESHALB ALTERNATIVEN!

    ABER VOR ALLEM WÄHLT! Nichtwählerstimmen sind verloren, denn sie werden am Wahlabend von den Blockparteien nach Proporz annektiert

  • Da kommt einem das bekannte Zitat ins Gedächtnis, das Josef (Joschka) Fischer zugeschrieben wird - was aber in diesem Zusammenhang VÖLLIG EGAL ist, weil es die Meinung der überwiegenden Mehrheit der europäischen Politiker und einer guten Anzahl deutscher Politiker (je sozialistischer orientiert, desto mehr) SEHR PRÄZISE reflektiert:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind.
    Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen.
    Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.”

    Deshalb sind die deutschen Bürger auch trotz jahrzehntelanger Exportüberschüssen ÄRMER wie der Rest Europas und auch der deutsche Staat weniger REICH (= höher verschuldet) als öffentlich geglaubt wird. Das ist sozialistische Gerechtigkeit auf inter-europäischer Skala!

  • Das ist das Ziel unserer Politiker: Nur Deutsche solen und müssen Steuern zahlen. Wir sind unheimlich reich. Dafür schaffen wir Bildung für Deutsche ab, wollen keine Infrastruktur in Deutschland mehr usw..

  • Das ist für den Steuerstaat ja das Praktische daran, wenn die Wirtschaft des Landes überwiegend exportorientiert ist:
    Auf eine Binnekonjunktur braucht weniger Rücksicht genommen zu werden und er kann also ungehindert seinen Arbeitsameisen mit sehr hohen Steuersätzen und Abgabenquoten das Leben so richtig vermiesen.
    Ähnliches gilt auch für Frankreich.

  • die Veröffentlichung ist trotzdem wichtig.

    Es zeigt sich übrigens immer mehr, warum die internationalen Banken die deutschen Steuerzahler so gerne als Bürgen bzw. als "Zwischen"-Gläubiger der Krisenstaaten haben. Wir sind belastbare Steuer-Arbeitstiere (Geldesel des Märchens) und haben eine effizient arbeitende Ausquetschbehörde names Finanzamt, ganz im Gegensatz zu manchen anderen Staaten.
    Es heißt nicht umsonst: Europa ist, wenn Deutschland zahlt.

    In Griechenland z.B. stehen derzeit 60 Mrd Steuerschulden aus, die die Behörden dort nicht heben KÖNNEN oder WOLLEN. Im letzteren Fall wird nichts passieren, solange nicht der Check aus Berlin via Brüssel ausbleibt.

    Es ändert sich übrigens NIE etwas wirklich in der Welt. Hier ist ein Link, in dem man einen Artikel über das Finanzgebaren der Griechen um 1897 lesen kann. Nie war ein Artikel aktueller wie dieser (same procedure as every century):

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/mit-erschrecken-und-mit-wehmut.html

  • was kostet so ne studie?

  • SoSo, um diese Binsenweisheit zu konsatieren, bedarf es also eines Brüsseler Thinktanks. Na irgendwie müssen die ja auch ihre Existenzberechtigung untermauern. Einfach mal einen deutschen Leistungsträger fragen, hätte aber auch gereicht

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