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Mehr Firmen betroffen BDI beschwert sich über Frauenquote

Ab 2016 soll in den Aufsichtsräten großer deutscher Unternehmen eine Frauenquote Pflicht werden. Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat die Bestimmungen nachgerechnet - und findet Grund zur Klage.
25.06.2014 - 03:24 Uhr Kommentieren
Der geplanten Frauenquote zufolge müssten große Unternehmen in ihren Aufsichtsräten jeweils mindestens eine Frau unterbringen. Der BDI befürchtet weit reichende Konsequenzen. Quelle: dpa

Der geplanten Frauenquote zufolge müssten große Unternehmen in ihren Aufsichtsräten jeweils mindestens eine Frau unterbringen. Der BDI befürchtet weit reichende Konsequenzen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Bundesverband der Deutschen Industrie beklagt, dass die geplante Frauenquote viel mehr Firmen betrifft als angekündigt. Im Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas und Frauenministerin Manuela Schwesig (beide SPD) finde sich versteckt eine folgenreiche Bestimmung für rund 3500 Unternehmen, sagte Holger Lösch vom BDI der „FAZ“.

Demnach müssen in Aufsichtsräten und Vorständen mindestens ein Mann und eine Frau sitzen. Doch bestehe in 60 Prozent der Aktiengesellschaften der Aufsichtsrat nur aus drei Personen. Sogar in mehr als 80 Prozent habe der Vorstand höchstens drei Mitglieder. Damit würde laut BDI für 2100 Firmen im Aufsichtsrat und für 2800 Mittelständler im Vorstand eine Quote von einem Drittel gelten.

Lösch sagte dem Blatt: „Der Entwurf zwingt viele hundert Unternehmen zur Einführung unflexibler Quoten in Vorständen und Aufsichtsräten.“ Das sei nicht hinnehmbar.

Laut dem Referentenentwurf der SPD-geführten Ressorts Justiz und Familie soll von 2016 an für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen eine Geschlechterquote von 30 Prozent vorgeschrieben werden. Mit ihrem Entwurf wollen Schwesig und Maas das Thema Frauenquote nach langem Tauziehen aus der Unverbindlichkeit holen.

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