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Mehrere Kasernen geschlossen Augenentzündung legt Bundeswehr lahm

Wegen einer hoch ansteckenden Krankheit sind mehrere Bundeswehrkasernen vorübergehend geschlossen worden. Tausende Soldaten dürfen drei Wochen zuhause bleiben.

HB BERLIN. Bei der Bundeswehr breitet sich eine hoch ansteckende Bindehautentzündung immer weiter aus. Wie ein Sprecher im Sanitätsdienst der Bundeswehr am Samstag mitteilte, sind bereits acht Kasernen in fünf Bundesländern geschlossen, um die Augenkrankheit einzudämmen. Mehrere Tausend Soldaten sind für rund drei Wochen vom Dienst befreit. Einzig Wachmannschaften und technisches Personal bleiben in den betroffenen Kasernen. «Vor der Wiedereröffnung werden dann Telefone, Tastaturen, Tischflächen sowie Fenster- und Türgriffe desinfiziert», sagte der Sprecher.

Geschlossen sind derzeit in Hessen Standorte in Frankenberg, Schwarzenborn und Stadt Allendorf. Auch die Kasernen im thüringischen Sondershausen, im niedersächsischen Wesendorf und in Ellwangen in Baden-Württemberg sind evakuiert worden, ebenso in Nordrhein-Westfalen die Standorte Augustdorf und Höxter.

Allein in Augustdorf sind den Angaben nach bis zum Wochenende von 3000 Soldaten rund 400 an der Bindehautentzündung erkrankt. Nach Auskunft des Sprechers ist die über Viren übertragene Krankheit hoch ansteckend, aber ungefährlich. Ohne Behandlung heile sie in zwei bis drei Wochen aus.

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