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Die Kanzlerin macht kurzen Prozess mit ihrem einstigen Liebling: Ganze zwei Minuten braucht Angela Merkel, um Norbert Röttgens politische Karriere zu beenden. Einen Nachfolger hat sie auch schon.

Kommentare

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  • Wer einen solchen Lebenslauf hat wie Herr Altmaier, ist der richtige Umweltminister.
    Nach dem Abitur 1978 leistete Altmaier zunächst seinen Wehrdienst ab und absolvierte anschließend ab 1980 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes, das er 1985 mit dem ersten und 1988 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete.
    Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europa-Institut an der Universität des Saarlandes tätig.
    1990 wechselte er als Beamter zur Europäischen Kommission in die Generaldirektion für Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten, wo er von 1993 bis 1994 Generalsekretär der Verwaltungskommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer war. Seit 1994 ist Altmaier beurlaubt.
    Er spricht fließend Englisch, Französisch und Holländisch.
    Ein Mensch ohne Kanten und Ecken, genau der richtige für dieses Amt und Mutti.
    Danke

  • Diese Merkel-Entscheidung und ihr Vorgehen war grundfalsch und unintelligent. Röttgen war der Garant für Umweltfragen in der CDU und als solcher dort ziemlich unbeliebt. Die CDU/CSU liebt keine Umweltthemen, die Einschränkungen für die Wirtschaft und die Menschen zur Folge haben. Nicht nur Einschränken sind tabu, auch Änderungen per se. Mit ihrem Vorgehen hat sich Merkel zwar einen innerparteilichen Aderlass erspart, aber sich einem gesellschaftlichen Aderlass unterzogen. Sie hat sich einen glaubwürdigen Politikvertreter für ein immer wichtiger werdendes Politikfeld abgefackelt. Altmeier kann in diese Stapfen nicht treten, er verkörpert die "Gegenseite" in der CDU/CSU, wie kaum ein anderer. Ja, die konservativen Kräfte kann er befrieden, mittel- und langfristig wird das die Partei wieder an den Abgrund führen, den Merkel mit der Abkehr von der Kernkraft gerade verlassen hatte.

  • Guten Tag,... Wer die Teflon-Pfanne als Freundin hat;... braucht keine Feinde. Besten Dank

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

  • Warum brauchen wir eine Energiewende,um wieder einmal die
    Chinesen zu bereichern ! Heimische Firmen müßen Insolvenz anmelden u. die Chinesen machen wieder auf Produktklau.
    Die Industriespionage läuft bei den Schlitzaugen auf Hochtouren .

    Natürlich will Merkel Machtpolitik betreiben ,aber der Verbraucher soll die Zeche zahlen .
    Wo kann der Bürger noch finanziell ausgepreßt werden ,für neue Einnahmen der Bankrottunion EU .

    Nach der Wahl 2013 müssen Bürger sich auf neue /höhere
    Steuern /Abgaben einstellen ,dann kommt die staatliche
    Zwangsenteignung mit CDU u.SPD .

    Und das Blödvolk wählt immer die gleichen Blutsauger weil sie doch angeblich so christlich oder sozial sind .
    Da müssen etliche Wähler mal eine Gehirnwäsche haben .

    Deutsche Bürger wollen keine Energiewende ,die wollen nur
    die fanatischen Grünen u.die Neureichen mit den EEG Subventionen .

    Alle Länder setzen auf AKW ,nur Merkel muß wieder die
    Braunkohle -Umweltvernichter anfahren .
    Dann kann das Klimachaos kommen.AKW sind klimaneutral.

    Wo zu dann noch eine Energiewende !

    Die Erde braucht die Menschen nicht ,aber die Menschen
    brauchen die Erde /Umwelt .

  • Nun hat die männer-mordende Merkel das nächste Opfer erwischt. Allerdings hätte das Röttgen von vornherein klar sein müssen. Insofern erwischt es keinen Falschen.

    Es hätte Röttgen von vornherein klar sein müssen: gewinnt er (was von vornherein unwahrscheinlich war), kann er in NRW bleiben. Verliert er (dafür gab es deutliche Indizien) wird er (falls er sich heim traut) in Berlin fertig gemacht. Nicht von Merkel persöhnlich, dazu gibt es in jeder Partei viele Willige (die es aber auch nicht besser machen können oder wollen). Wieso Röttgen sich überhaupt erst nach NRW schieben ließ, zeugt von Selbstüberschätzung und Unkenntnis des Politbetriebes (nicht nur unter Merkel). Insofern ist es um Röttgen überhaupt nicht schade.

  • Madame lieben es blutig, das Steak.

  • So sehr man die Entscheidung der Bundeskanzlerin auch verstehen möchte, so richtig sie im übrigen auch war: Es streht nicht anzunehmen, dass Röttgen freiwillig in den Wahlkampf gezogen war: Seehofer hatte das angedeutet.
    Und Röttgen muß demnach zugestimmt haben in die Entscheidung aus höherer Warte in den Wahlkampd in NRW zu ziehen.
    Dass das eine Pleite werden würde, zeichnete sich allerding bereits vor dieser Parforce Wahl ab.

    Das allerdings wußten alle Beteiligten an diesem Fiasko: auch in der CDU.

    Wieder ein politisches Talent verbrannt.

    Nix Neues unter den Himmeln.

    Allerdings geht es um Wichtigeres: und, rein so gesehen, hatt Herr Dr. Röttgen die Feuerprobe auch nicht bestanden.

    Mal sehn, welches Kamel durchs nächste Nadelöhr zu fallen ausgewählt zu sein scheint.

  • STOCKHOLM-Syndrom. Schizophrenia im Endstadium:

    Problem: Ich will nicht daß meine Telefonleitungen von der STASI abgehört werden. Lösung: Ich lasse von der STASI einen Abshörschutz installieren.

    http://geschaeftskunden.telekom.de/tsi/de/425042/Home/Produkte-und-Loesungen/Vernetzung-und-VPN/IP-VPN

    --- Endlich ---
    --- der Traum der Marketingdatenkraken be-direct ---

    Jeder Mitbenutzer ist uns persönlich mit seinem Nutzerverhalten bekannt dank IPv6 statt NAT.

    http://foren.t-online.de/foren/read/service/service/sonstiges/mitbenutzer-verwalten,158,7296660.html

    Damit ich weiß von welchen "falschen" Parteien/Geemeinschaften Du Wahlprogramme liest und diene "Auswahl" korrigierend einschränken kann. Richtung Scientology Sekte.

  • Ich denke, die meisten Kommentatoren liegen falsch, wenn sie den Rauswurf Röttgens mit der NRW-Wahl in Verbindung bringen. Das war nur der Aufhänger. Schon seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass die Energiewende scheitern wird. Das will Merkel verhindern. Aber nicht so, dass der nächste genau so weiter macht wie der vorhergehende, sondern sie braucht eine neue Energiewende. Die soll natürlich in der Kontinuität der alten Vorhaben stehen, allzu viele Wendelmanöver kann sich auch Merkel nicht mehr erlauben, doch mit weniger Ideologie und mehr Pragmatismus. Dazu gehört auch zu erkennen, wann der Schaden größer ist als der Nutzen. Dazu muss man sich aber wieder mit den Ingenieuren und Technikern zusammensetzen und die Gesetze der Naturwissenschaft beachten. Und in diesem Sinne kommt auch Peter Heller im Sciense-Skeptikal-Blog zu dem Schluss: "Norbert Röttgen: An der Physik gescheitert."
    http://www.science-skeptical.de/blog/norbert-rottgen-an-der-physik-gescheitert/007740/

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