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Meyer will zurück zu RWE Mehrere Anzeigen gegen Laurenz Meyer

Die Staatsanwaltschaft prüft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den zurückgetretenen CDU-Generalsekretär Meyer wegen des Verdachts der Untreue. Meyer erklärte, wieder für RWE arbeiten zu wollen.

HB BERLIN. Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat gegen den zurückgetretenen CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer noch kein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Eine Sprecherin wies damit einen Bericht der «Berliner Zeitung» zurück.

Das Blatt hatte gemeldet, ermittelt werde wegen Zahlungen in Höhe von 250.000 Mark, die Meyer 1999 und 2000 vom damaligen Energiekonzern VEW erhalten habe. Der größte Teil dieser Summe sei ursprünglich als Abfindung für Meyers Ausscheiden aus dem Unternehmen gedacht gewesen. Obwohl Meyer VEW dann doch nicht verließ, habe er die Gelder bekommen und behalten, hießt es in dem Bericht. Jetzt solle geklärt werden, ob durch diese Zahlungen die damaligen VEW-Aktionäre geschädigt wurden.

Die Staatsanwaltschaft Essen erklärte hingegen, mehrere Anzeigen seien nach Dortmund weitergeleitet worden. Diese müssten vor Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zunächst geprüft werden. «Wir haben noch nichts entschieden», sagte die Sprecherin der Nachrichtenagentur AP.

Wie die «Berliner Zeitung» weiter berichtet, hat Meyer nur einen Tag nach seinem Rücktritt als CDU-Generalsekretär bezüglich der weiteren Behandlung seines bis dahin ruhenden Arbeitsvertrags Kontakt zum RWE-Konzern aufgenommen, dem Nachfolger von VEW. Das Magazin «Spiegel» berichtet, Meyer habe RWE mitgeteilt, dass er wieder für die Arbeit im Unternehmen zur Verfügung stehe. Eine entsprechende Erklärung habe Meyer der RWE zum Jahreswechsel gemacht, schreibt das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Meyer hatte seinen Posten als CDU-Generalsekretär im Dezember aufgegeben, nachdem bekannt geworden war, dass er nach seiner Wahl zum Generalsekretär noch fünf Monate lang Geld von VEW erhalten hatte.

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