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Michael Hartmann „Die Darstellung von Herrn Edathy ist unzutreffend“

Nun steht Aussage gegen Aussage: Sebastian Edathy hat den SPD-Abgeordneten Michael Hartmann als Tippgeber belastet. Der bestreitet das allerdings. Er habe sich lediglich um den Ex-Parlamentarier „gekümmert“.
14.12.2014 - 18:00 Uhr 1 Kommentar
Der ehemalige SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy hat seinen Parteifreund Michael Hartmann belastet. Quelle: dpa

Der ehemalige SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy hat seinen Parteifreund Michael Hartmann belastet.

(Foto: dpa)

Berlin Der Mainzer SPD-Bundestagabgeordnete Michael Hartmann hat die Behauptung von Sebastian Edathy zurückgewiesen, er habe seinen Parteifreund vor möglichen Kinderporno-Ermittlungen gewarnt. „Die Darstellung von Herrn Edathy ist unzutreffend“, steht in einer persönlichen Erklärung Hartmanns, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Er habe sich um Edathy gekümmert und verschiedentlich über dessen Befürchtung, gegen ihn könne strafrechtlich ermittelt werden, mit ihm auch kommuniziert. Er habe versucht, Edathy zu beruhigen. „Auf angebliche Informationen des damaligen BKA-Präsidenten Ziercke griff ich dabei nicht zurück“, betonte Hartmann in der Erklärung vom Sonntag.

Er verwies darauf, dass Edathy sich bislang auch mehrfach anders zu dem Sachverhalt geäußert habe. „Danach will er aus den Medien über die Ermittlungen gegen einen kanadischen Kinder-Pornoring erfahren haben.“

Am Abend des 15. November 2013 habe Edathy ihn auf einer Veranstaltung am Rande des SPD-Parteitags in Leipzig angesprochen und ihm offenbart, dass er bei der kanadischen Firma Kunde gewesen sei. „Er teilte mir weiterhin mit, dass das von ihm erworbene legale Material auch über Amazon zu erhalten sei.“

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    Dennoch habe sich Edathy Sorgen gemacht und um Hilfe gebeten. Hartmann: „In der Zeit danach versuchte ich, mich um ihn zu kümmern. Dazu war ich als innenpolitischer Sprecher und langjähriger Kollege des einstmals von mir geschätzten Kollegen Edathy verpflichtet.“

    Hartmann kündigt auch an, dass er sich in der Sache zunächst nicht mehr äußern wolle: „Unter anderem weil ich andernfalls Einzelheiten zu dem damaligen Zustand von Edathy offenbaren müsste.“

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Michael Hartmann: „Die Darstellung von Herrn Edathy ist unzutreffend“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Michael Hartmann „Die Darstellung von Herrn Edathy ist unzutreffend“

      Ob die Darstellung richtig oder falsch ist, ist nicht so wichtig, wichtiger ist die Frage? Warum sitzt dieser Herr Edathy nicht schon lange in U-Haft???

      Dies ist mir unverständlich.

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