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Militärexperte erwartet kleinere Stückzahlen bei laufenden Rüstungsverträgen

Der frühere Nato-General Klaus Reinhardt erwartet, dass die massiven Kürzungen bei der Bundeswehr auch Auswirkungen auf laufende Rüstungsverträge haben werden.

BERLIN. Zwar hatte Verteidigungsminister Peter Struck am Dienstag angekündigt, es werde keine Korrekturen bei den deutschen Verpflichtungen geben. "Die Frage ist jedoch, wie weit man zwar in den Verträgen bleibt, aber eben die Stückzahlen adjustieren kann", sagte Reinhardt dem Handelsblatt (Mittwochausgabe).

"Ich denke gerade an den Eurofighter, wo die Deutschen damals aus Angst, dass andere aussteigen könnten, die Ausstiegsklauseln sehr eng gefasst haben", sagte der ehemalige Befehlshaber der Kfor-Friedenstruppe im Kososvo. "Jetzt werden wir durch unsere eigenen Ausstiegsklauseln sehr stark unter Druck genommen." Struck hatte erklärt, es bleibe bei der Bestellung von 180 Eurofightern.

Gleichzeitig kritisierte Reinhardt, Deutschland habe zu lange an den alten Strukturen mit dem Schwerpunkt Landes- und Bündnisverteidigung festgehalten. "Jetzt erst werden die Weichen gestellt, die bereits unter den Ministern Scharping, de facto aber eigentlich schon unter Rühe hätten gestellt werden müssen: hin zu einer Armee, die gemeinsam mit den Partnern dort eingesetzt werden kann, wo das Feuer brennt", sagte Reinhardt.

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