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Militärischer Abschirmdienst MAD-Offizier muss wegen Geheimnisverrats im Fall Franco A. vor Gericht

Ein Offizier des Militärischen Abschirmdienstes muss sich im Fall Franco A. vor Gericht verantworten. Er soll weitere Verdächtige vor Durchsuchungen gewarnt haben.
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In der Kaserne war der terrorverdächtige Oberleutnant Franco A. stationiert, dessen Fall 2017 für weitreichende Diskussionen sorgte. Quelle: dpa
Bunker der Bundeswehr in Illkirch bei Straßburg

In der Kaserne war der terrorverdächtige Oberleutnant Franco A. stationiert, dessen Fall 2017 für weitreichende Diskussionen sorgte.

(Foto: dpa)

KölnEin Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) muss sich ab 20. März vor dem Amtsgericht Köln wegen Geheimnisverrats im Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. verantworten. Dem 42 Jahre alten Offizier werde vorgeworfen, Verdächtige aus dem Dunstkreis von Franco A. vor bevorstehenden Durchsuchungen des Generalbundesanwalts gewarnt zu haben, teilte das Amtsgericht Köln am Dienstag mit. Der MAD hat seinen Sitz in Köln.

Der Fall Franco A. hatte erhebliche Wellen geschlagen. Der aus Offenbach stammende Oberleutnant soll laut Anklage aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus einen Anschlag auf Politiker oder eine Menschenrechtsaktivistin vorbereitet haben. Dazu soll er sich Waffen, Munition und Sprengkörper beschafft haben – teils aus Beständen der Bundeswehr.

Laut Oberlandesgericht Frankfurt ist es aber „nicht überwiegend wahrscheinlich“, dass der Soldat bereits fest entschlossen war, einen Anschlag zu begehen. Für das Verfahren gegen den MAD-Offizier sind drei Verhandlungstage angesetzt, nach dem 20. auch noch der 27. März und der 3. April.

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  • dpa
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