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Milliarden bereits ausgezahlt Run auf Corona-Soforthilfen hält an – Gros der Gelder entfällt auf ein Bundesland

Der Ansturm auf die Finanzhilfen geht weiter: Bis Freitagmittag wurden mindestens 1,4 Millionen Anträge gestellt. Die Überweisung der Zuschüsse verzögert sich mancherorts noch.
03.04.2020 Update: 04.04.2020 - 12:00 Uhr Kommentieren
Die Höhe der Soforthilfen hängt von der Betriebsgröße ab. Quelle: dpa
Soforthilfen

Die Höhe der Soforthilfen hängt von der Betriebsgröße ab.

(Foto: dpa)

Berlin Der Run auf die Corona-Sofortzuschüsse hält an. Bis Freitagmittag gingen in allen Bundesländern mindestens 1,4 Millionen Anträge auf Corona-Soforthilfen ein. Etwa 520.000 davon wurden bereits bewilligt und Zuschüsse in Höhe von 4,4 Milliarden Euro ausgezahlt oder zur Zahlung angewiesen. Dies ergab eine Umfrage des Handelsblatts unter den 16 Landeswirtschaftsministerien und Landesförderbanken, die den aktuellen Stand in den einzelnen Ländern erfragte.

Von den 4,4 Milliarden Euro entfielen allein 2,33 Milliarden Euro auf Nordrhein-Westfalen und 1,3 Milliarden Euro auf Berlin. Am späten Freitagnachmittag gaben Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg neue Zahlen bekannt, sodass sich die bereits ausgezahlte Summe der Corona-Soforthilfen deutschlandweit auf mindestens 4,8 Milliarden Euro erhöht. Die Bundesländer aktualisieren ihre Zahlen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, deshalb gestaltet die aktuelle Bestimmung der Gesamthöhe als schwierig.

Die Höhe der Soforthilfen hängt von der Betriebsgröße ab. Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten vom Bund einmalig 9000 Euro, Unternehmen mit sechs bis zehn Beschäftigten 15.000 Euro.

Darüber hinaus können die Bundesländer die Zuschüsse über eigene Mittel aufstocken. In Berlin etwa war das Landesprogramm schon nach wenigen Tagen ausgeschöpft.

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    Einige Länder haben zudem Zuschuss-Programme für größere Firmen aufgelegt. Bayern etwa stellt allen Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten Direkthilfen zur Verfügung. Für Unternehmen mit mehr Mitarbeitern hat der Bund einen eigenen Rettungsschirm gespannt. Für die Bestimmung der Gesamthöhe der Corona-Soforthilfen wurden die Programme von Bund und Länder in dieser Auflistung zusammengerechnet.

    Während NRW am Freitagmorgen angab, bereits rund 327.000 der 342.000 eingegangenen Anträge bewilligt zu haben, verzögert sich die Überweisung der Zuschüsse anderorts noch. Dies liegt unter anderem daran, dass Landesförderbanken nach eigenen Angaben mit fehlerhaften Anträgen zu kämpfen haben.

    Die Investitionsbank in Sachsen-Anhalt gab etwa an, die Hälfte der gestellten Anträge sei nicht vollständig ausgefüllt worden. Dies führt dazu, dass Bankmitarbeiter erst Kontakt zu den Antragsstellern aufnehmen müssen, um fehlende Daten abzufragen, bevor die Hilfen freigegeben werden können.

    Mehr: Bis zu 14.000 Euro für Kleinunternehmen – wie der Antrag auf Corona-Geld funktioniert.

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