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Ministerpräsident lehnt Kandidatur bislang ab Stoiber als EU-Kommissionspräsident weiter favorisiert

Politiker von CDU und CSU haben an den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) appelliert, seine Entscheidung, nicht als EU-Kommissionspräsident nach Brüssel zu wechseln, zu überdenken.

HB BERLIN. Der CDU-Europa-Abgeordnete Elmar Brok sagte der „Bild-Zeitung“: „Wenn mit Herrn Stoiber ein Deutscher EU-Kommissionspräsident würde, dann fände ich es schön, wenn der Ministerpräsident dieses Angebot auch annehmen würde.

CSU-Kollege Markus Ferber wurde im Vorabbericht der Zeitung (Freitagausgabe) mit den Worten zitiert: „Eine CDU-Kanzlerin ab 2006 in Berlin und ein Kommissionspräsident von der Union in Brüssel - das wäre eine Musterlösung“.

Nach einem Bericht des Magazins „Focus“ hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac Stoiber die Kandidatur um die Nachfolge Romano Prodi angeboten. Er habe aber das Angebot abgelehnt.

Als Favorit für die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Romano Prodi zeichnet sich Diplomaten zufolge Belgiens Regierungschef Guy Verhofstadt ab.

Bereits am Donnerstag kommender Woche soll bei einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 25 EU-Mitgliedsstaaten ein Kommissionspräsident für fünf Jahre benannt werden. Erstmals wird die Entscheidung mit Mehrheit getroffen. Kein Staat kann sie mit einem Veto blockieren. Auch das Europäische Parlament, das am Sonntag neu gewählt wird, muss zustimmen.

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