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Mobilitätswende Bund will Kaufprämie für E-Autos bis 2020 verlängern

Das Wirtschaftsministerium will den Umweltbonus auf Elektroautos wohl bis Ende 2020 verlängern. Künftig sollen auch Akustik-Systeme gefördert werden.
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Die zur Verfügung gestellte Fördersumme wurde bislang bei weitem nicht abgerufen. Quelle: dpa
Elektroautos

Die zur Verfügung gestellte Fördersumme wurde bislang bei weitem nicht abgerufen.

(Foto: dpa)

BerlinDas Bundeswirtschaftsministerium will den im Juni auslaufenden Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro beim Neukauf eines Elektroautos nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bis Ende 2020 verlängern. Dies sieht der Entwurf einer Richtlinie vor, der am Donnerstag nach Angaben aus Regierungskreisen vom Ministerium zur Abstimmung an die anderen Ressorts verschickt wurde.

In dem Reuters vorliegenden Papier wird die im Juni 2016 als „Umweltbonus“ eingeführte Kaufprämie nahezu unverändert bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Neu hinzukommt, dass auch die Anschaffung eines akustischen Zusatzsystems gefördert werden soll. Dies wird damit begründet, dass E-Fahrzeuge insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen schwer wahrnehmbar seien.

Das Wirtschaftsministerium wollte auf Anfrage dazu keine Stellung nehmen und verwies auf eine frühere Aussage, dass das Ministerium in Kürze mitteilen werde, wie mit dem Förderprogramm weiter verfahren werde.

Die Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro für E-Autos und 3.000 Euro für Hybrid-Fahrzeuge war 2016 befristet für drei Jahre eingeführt worden. Bund und Autobauer teilen sich je zur Hälfte die Finanzierung. Das dafür vorgesehene Geld in Höhe von 1,2 Milliarden Euro wurde bisher jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft.

Nach Reuters vorliegenden Berechnungen der Wissenschaftler Christian Hutter und Enzo Weber dürfte sich die beantragte Fördersumme bis Ende Juni auf weniger als 500 Millionen Euro belaufen. Bei unveränderter Fortschreibung des Programms wäre das Geld ihren Berechnungen zufolge voraussichtlich im Dezember 2020 aufgebraucht.

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  • rtr
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