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Mögliche Schmiergelder Bundesweite Razzia wegen MDR-Affäre

Die Foht-Affäre beim MDR weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft Leipzig veranlasste eine bundesweite Razzia. Sie ermittelt wegen Bestechung und Bestechlichkeit gegen Foht und fünf weitere Verdächtige.
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Schmiergeldvorwürfe bringen die MDR-Verantwortlichen ins Trudeln. Quelle: dpa

Schmiergeldvorwürfe bringen die MDR-Verantwortlichen ins Trudeln.

(Foto: dpa)

LeipzigIn der Affäre um den entlassenen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht hat die Staatsanwaltschaft Leipzig am Donnerstag eine bundesweite Durchsuchungsaktion gestartet. „Wir ermitteln gegen sechs Beschuldigte wegen Betrugs, Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit“, sagte Ricardo Schulz von der Staatsanwaltschaft Leipzig der Nachrichtenagentur dpa. Er bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung „Die Welt“. Es seien 24 Objekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Bayern durchsucht worden, darunter die Wohnungen und Geschäftsräume von Foht sowie den anderen fünf Beschuldigten. Namen und Einzelheiten zu den Betroffenen wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekanntgeben. Insgesamt acht dubiose Vorgänge aus den Jahren 2007 bis 2011 stünden unter Straftatverdacht und hätten sie zu den Durchsuchungen veranlasst, teilten die Ermittler mit.

Foht soll mehrfach von TV-Produktionsfirmen Zuschüsse oder Darlehen für MDR-Produktionen eingefordert haben. MDR-Intendant Udo Reiter hatte betont, solche Vorfinanzierungen seien ein grober Verstoß gegen Dienstanweisungen. Foht war zunächst suspendiert und dann entlassen worden. Außerdem soll er sich größere Geldbeträge geliehen haben. Das Geld sei teilweise gar nicht, mit großer Verzögerung oder von anderen Personen zurückgezahlt worden, hatte Reiter berichtet.

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„Produktionsvorschüsse“ sollen Schmiergelder gewesen sein
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