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Möglicher Linksruck Woidke: „Die SPD muss Wahlen auch in der Mitte gewinnen“

Der brandenburgische Ministerpräsident warnt seine Partei vor einem Linksruck – und sieht in den letzten Wahlkämpfen einen entscheidenden Fehler.
16.08.2020 - 13:49 Uhr Kommentieren
Der SPD-Regierungschef in Brandenburg begrüßt die Kandidatur von Finanzminister Olaf Scholz. Quelle: dpa
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke

Der SPD-Regierungschef in Brandenburg begrüßt die Kandidatur von Finanzminister Olaf Scholz.

(Foto: dpa)

Potsdam Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rät seiner Partei, mit Blick auf die Bundestagswahl nicht auf einen Linksruck zu setzen. „Wenn die SPD Wahlen gewinnen will, reicht es nicht, nach links zu schielen. Die SPD muss Wahlen auch in der Mitte gewinnen“, sagte Woidke, der auch Landesvorsitzender ist, der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. „Es gibt keine linke Politik und keine Politik der Mitte, es gibt gute und schlechte Politik für die Menschen.“

Er warb für eine weitere Regierungsbeteiligung der SPD nach der Wahl im Herbst 2021. „Wenn ich die Lage der Menschen in Deutschland verändern will, muss ich regieren.“

Der Regierungschef forderte Geschlossenheit seiner Partei im Wahlkampf. „Die SPD auf Bundesebene hat in den letzten Wahlkämpfen einen entscheidenden Fehler gemacht: Sie hat nach außen keine Geschlossenheit bewahrt“, sagte der Landesvorsitzende. „Ich hoffe sehr, dass alle sehen: Wir haben eine große Chance, sozialdemokratische Inhalte stärker in der künftigen Bundesregierung zu haben - mit einem Kanzler oder einer starken SPD-Bundestagsfraktion, vielleicht auch beides. Mit diesem Bewusstsein haben wir eine gute Chance auf ein gutes Ergebnis.“

Der SPD-Politiker hält Finanzminister Olaf Scholz für die richtige Wahl als Kanzlerkandidat. „Ich bin froh, dass wir jetzt klare Verhältnisse in der SPD haben und Olaf Scholz Kanzlerkandidat werden soll. „Es liegt jetzt an der SPD selbst, wie gut die Bundestagswahl läuft. Ich bin fest davon überzeugt, dass es gut laufen kann, auch wenn ich mir die nicht geklärte Führungsfrage der CDU ansehe.“ Eine Debatte über Koalitionen nach der Wahl hält Woidke für verfrüht. „Über Koalitionen unterhalten wir uns nach der Wahl“, sagte er.

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