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Monatsbericht des Finanzministeriums Steuereinnahmen im Februar deutlich gestiegen – Krisenfolgen kommen erst

Die Steuereinnahmen für den Februar sind von den Folgen der Coronakrise noch unberührt geblieben. Im weiteren Jahresverlauf wird sich das ändern.
20.03.2020 - 00:59 Uhr Kommentieren
Die Steuereinnahmen stiegen im Februar gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 58,95 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Steuereinnahmen

Die Steuereinnahmen stiegen im Februar gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 58,95 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Berlin Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Februar noch unberührt von der Coronavirus-Pandemie weiter deutlich gestiegen. Sie kletterten gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 58,95 Milliarden Euro, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, der am Freitag veröffentlicht wird. Deutliche Zuwächse gab es bei der Lohnsteuer als auch der Umsatzsteuer.

Im Januar 2020 hatte es ein noch höheres Tempo gegeben, obwohl die konjunkturelle Lage bereits schwach war. In den ersten beiden Monaten stiegen die Steuereinnahmen insgesamt um 7,1 Prozent.

Im weiteren Jahresverlauf dürfte die Coronakrise aber alles überschatten. Zahlreiche Ökonomen rechnen mit einer schweren Rezession. Laut Forschungsinstitut IfW könnte es 2020 einen Konjunktureinbruch von bis zu neun Prozent geben.

Das Ifo-Institut kalkuliert bei größeren Produktionseinschränkungen mit einem Minus von sechs Prozent. Das Finanzministerium bekräftigte im Monatsbericht, alles Notwendige zu tun, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu begrenzen. „Deutschland verfügt über die nötige Finanzkraft und wird sie einsetzen.“

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    Mehr: Der staatliche Finanz-Überschuss sinkt nach Schätzungen der Bundesbank auch dieses Jahr.

    • rtr
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