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Monika Grütters Die Berliner CDU-Vorsitzende muss um ihr Amt bangen

Sie war angetreten, um alte Männerseilschaften zu kappen. Nun muss die Kulturstaatsministerin damit rechnen, den Machtkampf im Sumpf der Berliner CDU zu verlieren.
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Die Staatsministerin für Kultur ist die erste Frau an der Spitze der Berliner CDU. Quelle: Dominik Butzmann für Handelsblatt
Monika Grütters

Die Staatsministerin für Kultur ist die erste Frau an der Spitze der Berliner CDU.

(Foto: Dominik Butzmann für Handelsblatt)

Die CDU könnte den rot-rot-grünen Senat anprangern, die Fantasien zur Enteignung von Vermietern, das marode Verkehrsnetz oder das Chaos in der wachsenden Stadt. Stattdessen liefern sich Berliner CDU-Funktionäre mit Inbrunst Intrigen. Eine davon könnte nun der Landesvorsitzenden Monika Grütters zum Verhängnis werden.

Die 57-jährige Kulturstaatssekretärin und Bundestagsabgeordnete ist seit 2016 Landeschefin. Sie gehört dem Präsidium der Bundes-CDU an und hat als erste Frau an der Spitze der Landespartei die Aufgabe, die alten Männerseilschaften zu kappen. Die pflegt etwa Kai Wegner, der als Generalsekretär 2016 die krachende Niederlage bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zu verantworten hatte und sich nun offenbar anschickt, Grütters als Parteichefin abzulösen. Ihr wird vorgeworfen, sich nicht genügend um die Partei zu kümmern und zu wenig Präsenz zu zeigen.

In Berlins CDU stört es offenbar auch nur wenige, wenn etwa ein Bundestagsabgeordneter die Unterschrift der Kanzlerin mehrfach ungefragt benutzt und den Kreisvorsitz nur widerwillig abgibt, nachdem ihm sein Doktortitel aberkannt worden ist. Es geht um Frank Steffel, dessen Name auch fiel, als 2018 erstmals von einem Putsch gegen Grütters die Rede war.

Nun steht die nächste Machtprobe an – ohne dass es bisher eine Kandidatur Wegners gäbe. Grütters reagierte gelassen: Sollen doch die Mitglieder entscheiden, wenn es mehrere Kandidaten gibt, schlägt sie vor. Ansonsten käme es auf dem Landesparteitag am 18. Mai zu einer Kampfabstimmung.

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