Morgen finden Präsidiumssitzungen von Union und FDP statt Neue Runde im Präsidenten-Geschacher

Nach dem Aus von Wolfgang Schäuble soll noch heute abend die Entscheidung über die Nachfolge von Bundespräsident Rau in einer Telefonschaltkonferenz fallen.
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (r.) konnte sich mit seinem Wunschkandidaten Wolfgang Schäuble nicht durchsetzen. Foto: dpa

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (r.) konnte sich mit seinem Wunschkandidaten Wolfgang Schäuble nicht durchsetzen. Foto: dpa

HB BERLIN. CSU-Landesgruppenchef Michael Glos sagte nach Angaben von Teilnehmern bei einem Treffen der CSU-Abgeordneten in Berlin, es seien noch drei Kandidaten für das höchste Staatsamt in der engeren Wahl: Neben dem Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds, Horst Köhler, und die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan (beide CDU) als neue Favoriten im Gespräch. Außenseiter-Chancen wurden noch dem ehemaligen Verfassungsrichter Paul Kirchhof (parteilos) eingeräumt. CSU-Chef Edmund Stoiber hat in einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion nach Angaben von Teilnehmern erkennen lassen, dass die FDP IWF-Chef Horst Köhler bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten unterstützen könnte.

Die Abstimmung unter den Parteispitzengremien soll über Telefonschaltkonferenzen geschehen. In Union und FDP wurde die Erwartung geäußert, dass die endgültige Entscheidung über die Rau-Nachfolge noch am Abend falle. Für Donnerstagmorgen wurden Fraktionssondersitzungen von FDP und Union anberaumt.

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