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Münchner Sicherheitskonferenz Merkel betont Miteinander in der Sicherheitspolitik

Vor der Münchner Sicherheitskonferenz hat Merkel für eine geeinte Sicherheitspolitik plädiert. Die Konferenz findet vom 15. bis 17. Februar statt.
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Angesichts neuer Konflikte und neuer Herausforderungen wie Terrorismus sei das Miteinandersprechen heute „mindestens genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges“, so Merkel. Quelle: Reuters
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Angesichts neuer Konflikte und neuer Herausforderungen wie Terrorismus sei das Miteinandersprechen heute „mindestens genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges“, so Merkel.

(Foto: Reuters)

Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz „sehr stark“ für eine Weiterentwicklung multilateraler Strukturen einsetzen. „Die Überzeugung, dass wir miteinander mehr gewinnen, als wenn wir gegeneinander arbeiten, steht zur Debatte“, sagte sie in ihrer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft.

Sie werde sich dafür stark machen, dass diese Strukturen erhalten und weiterentwickelt werden. Angesichts neuer Konflikte und neuer Herausforderungen wie Terrorismus sei das Miteinandersprechen heute „mindestens genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges“.

Die Münchner Konferenz wurde während des Kalten Krieges ins Leben gerufen. Sie ist das größte Expertentreffen zum Thema Sicherheitspolitik weltweit. Vom 15. bis 17. Februar werden bis zu 100 Minister und 40 Staats- und Regierungschefs erwartet. Unter den Rednern ist neben Merkel auch US-Vizepräsident Mike Pence. Aus den USA reist auch die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses und Trump-Kontrahentin Nancy Pelosi an. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte ab.

Konferenzchef Wolfgang Ischinger warnte vor dem Treffen in teils drastischen Worten vor einer wachsenden Unsicherheit in der Welt. „Die globale Ordnung löst sich auf“, sagte er. Die Vorstellung einer internationalen Ordnung, die auf gemeinsamen Regeln und einem globalen Ordnungsgefüge gründe, könne man kaum mehr aufrechterhalten. Großmachtrivalitäten würden offenbar wieder stärker ausgetragen.

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  • dpa
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