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Münchner Sicherheitskonferenz Düstere Aussichten für die Weltkrisenlöser

Seite 2 von 4:
„Russland hebelte Ukraine-Lösungen mit Taschenspielertricks aus“
Die Katastrophe im Donbass
Separatist in Debaltseve
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Ein prorussischer Separatist sichert den Frontverlauf an einer Fabrik in Enakieve, 25 Kilometer entfernt von der hart umkämpften ostukrainischen Stadt Debaltseve: Das Städtchen ist ein Verkehrsknotenpunkt zwischen den beiden selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk. Separatisten und Militär kämpfen dort erbittert. Ein regelrechter Stellungskrieg ist entfacht ...

(Foto: AFP)
Zerstörter Kindergarten
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Ein zerstörter Kindergarten in der Kleinstadt Debaltseve: Der Krieg im Osten der Ukraine nimmt auf Zivilisten keine Rücksicht. Ein normales Leben ist in den umkämpften Gebieten längst nicht mehr denkbar, überall lauern Kämpfer der verfeindeten Verbände ...

(Foto: dpa)
Separatisten patrouillieren in Debaltseve
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Auf Patrouille in Debaltseve: Prorussische Separatisten in voller Kampfmontur durchsuchen das Dorf nach Regierungssoldaten und Gegnern. Zivilisten sind kaum mehr zu sehen. Sie verstecken sich in Kellern und alten Bunkern unter der Erde.

(Foto: AFP)
Anwohner von Debaltseve
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Eine Familie in einem unterirdischen Bombenbunker in Debaltseve: In dem kleinen Städtchen wurden mindestens zwei Zivilisten in Kämpfen zwischen prorussischen Kämpfern und Regierungstruppen getötet. Wer nicht dauerhaft unter Tage leben will, muss fliehen ...

(Foto: Reuters)
Flüchtlinge in Debaltseve
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Eine Mutter flüchtete mit ihrem kleinen Sohn in einem öffentlichen Bus vor Kämpfen in Debaltseve: Dort hätten die Rebellen Garnisonen der Regierungstruppen teilweise eingekesselt. Die Gefechte in der Ostukraine sind inzwischen so heftig wie seit der Vereinbarung des Waffenstillstandsabkommens von Minsk im September nicht mehr. Eine weitere Stadt rückt dabei in den Blickpunkt ...

(Foto: AFP)
Zerstörung in Mariupol
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Mariupol:

Ein Zivilist raucht eine Zigarette am Fenster seiner zerstörten Wohnung in Mariupol: Den Vereinten Nationen zufolge hat der Ukraine-Konflikt bereits mehr als 5000 Menschen das Leben gekostet. In Mariupol war es bis vor einigen Wochen noch ruhig. Dann begann die Offensive und die Industriestadt zählte die ersten Toten ...

(Foto: ap)
Beerdigung in Mariupol
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Familien beerdigen ihre Toten in der Nähe von Mariupol: Eine Rebellenoffensive und die Reaktion des ukrainischen Militärs zerstörten am 27. Januar Häuser, Straßen, Autos. Mindestens 15 Menschen wurden dabei getötet. Unzählige Häuser liegen in Schutt und Asche ...

(Foto: dpa)

Herr Krause, gelingt es, einer friedlichen Lösung im Krieg in der Ostukraine zumindest ein wenig den Boden zu bereiten?

Joachim Krause: Voraussichtlich nicht: die bisherigen Bemühungen um eine diplomatische Lösung haben nichts erbracht. Putin sieht den Krieg in der Ukraine als Austragungsort einer strategischen Gegnerschaft zum Westen – das zu begreifen weigern sich Kanzlerin und Außenminister beharrlich. Stattdessen bringen sie sich als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine ein. Alle bisherigen Vermittlungsversuche wurden von russischer Seite aber mit Taschenspielertricks ausgehebelt. Das Minsker Protokoll wurde von den mutmaßlichen Separatisten von Anfang an nur als Atempause verstanden, um erobertes Terrain zu konsolidieren und die militärische Schlagkraft zu erhöhen.

Russland hat das aktiv unterstützt, indem es Waffen und bewaffnete Einheiten in den Donbass gebracht hat. Die „Separatisten“ sind heute von Feuerkraft, Beweglichkeit und Durchhaltefähigkeit den ukrainischen Streitkräften überlegen und schicken sich an, weitere Teile aus der Ukraine herauszuschneiden. Die neue Vermittlungsinitiative von Merkel und Hollande wird daran nichts ändern, eher wird sie die militärische Risikobereitschaft Putins erhöhen.

Welche Konsequenzen hätten US-Waffenlieferungen an die Ukraine? Und: Welche Rolle wollen die kriegsmüden USA in den Konflikten und Krisen der Welt generell übernehmen?

Präsident Obama hat seine Agenda und in der kommt der Ukraine Konflikt offenbar nicht vor. Er lässt seinen Vize reden und der wiederholt wortwörtlich Sätze, die zuvor Vertreter der Bundesregierung gesagt haben. Das sagt alles aus. Derweil kippt die Stimmung in der Ukraine, weil sich mehr und mehr Menschen vom Westen verlassen fühlen. Alleine die Ankündigung von Waffenhilfe für die ukrainischen Streitkräfte hätte enorm etwas bewegt. Der Unwille Obamas, die internationale ordnungspolitische Rolle der USA wahrzunehmen, wird weltweit zu Verunsicherung und Anarchie beitragen.

Mit welcher Strategie soll der Islamische Staat bekämpft werden? Ändert sich diese Strategie durch die entsetzlichen Bilder der Verbrennung eines jordanischen Piloten durch IS-Terroristen?

Die derzeit praktizierte Bekämpfung des IS durch die Kombination aus Luftangriffen und der Unterstützung lokaler Kräfte kann dazu beitragen, dass das vom IS gehaltene Territorium kleiner wird, aber es wird das Gebilde kaum beseitigen. Wenn überhaupt, dann wird der IS an seinen eigenen Widersprüchen zerbrechen, dazu können solche Bilder beitragen.

Ist der Kampf gegen den Terrorismus in Nahost schon verloren?

Nein, er ist nicht verloren, aber der Kampf wird immer schwieriger und aufwändiger.

Brexit 2019
„Der Nahe Osten verändert sich in Richtung Anarchie“
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32 Kommentare zu "Münchner Sicherheitskonferenz: Düstere Aussichten für die Weltkrisenlöser"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Düstere Aussichten............."

    Natürlich wird es Düster, bei dieser globalen, kranken Lobby-Politik !

    Wir haben zu viele kranke Gehirne, die an das Profit-Rädchen drehen können und das wurde durch den Deregulierungs-Wahn vieler Staaten, erst möglich !

    Kranke, verlogene Welt !

  • Nüchtern analysiert er die Ursachen für das Desaster der Welt.

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    Die Politiker werden bezahlt um eine Lösung der Probleme herbei zu bringen.

    Aber durch Lobbyismus dass sich immer mehr zu legaler Korruption sich entwickelt....wird vieles verschlimmert.

    Etwa in der EU...durch den Lissabonner EU-Vertragsbruch...

    oder dann dass man Herr Juncker in seiner EU Position beibehält

    trotz Skandale in Luxemburg bei der Hilfestellung zu geben dass man legal in Europa STEUERN HINZERZIEHEN DARF...

    solche Beispiele zeigen der Welt wie man als Wähler nur zum Wählen gehen

    ausgenutzt und dafür ausgespielt wird.

    Dann wundert man sich in der EU...

    dass es immer mehr Rechts und Links Radikalismus gibt ???

    Der Terroranschlag in Paris wäre beispielsweise mit mehr Respekt gegenüber Religionen gar nicht entstanden.

    Aber in Europa lacht man über alles...

    sogar wenn ein Huhn sein Geschäft macht ?


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  • Alles nachvolziehbar, nur in Ostasien scheint Herr Krause kein Insider zu sein: "... potentielle Kriegsschauplätze gibt: zum einen die koreanische Halbinsel, die die am stärksten militarisierte Region der Welt". Es stimmt, dass die USA und die südkoreanische Armee dort eine geballte Militärmacht konzentriert haben. Aber das ist ja gerade der Garant dafür, dass es dort seit Jahrzehnten eben keinen heißen Krieg gibt und geben wird. Nordkorea ist zunehmend politisch isoliert, wirtschaftlich rückständig und hat deshalb eine der schwächsten Armeen der Welt, wenn man den Ausdruck "Armee" für einen hungernden Haufen Elend ohne Treibstoff und Gerät überhaupt verwenden kann. Ein bewaffneter Konflkt wäre deshalb und wegen der massenhaften Überläufer in wenigen Tagen beendet. Da wird der Notrddiktator keine Versuche wagen.

  • Natürlich lassen Russen, Russen ins Land.

    Davon muss sich aber niemand eine Scheibe von abschneiden, Deutschland schon gar nicht. Ich denke das ist selbstverständlich.

  • Was hat das mit der Münchner Sicherheitskonferenz zu tun ?

    Gar nichts, -. also Abflug !

  • Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der internationalen Bankster?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

    Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.

  • Wie gesagt: "Das Problem ist technischer Natur".

  • Danke für die Erklärung, aber langsam kommt der Verfolgungswahn durch.

  • Unser Schuldgeldsystem: Die treibende Zerstörungskraft?

    Ein Rückblick in die Geschichte beweist, dass sich die Vorgänge in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wiederholen – und da bildet auch unsere Zeit keineswegs eine Ausnahme. Dabei verläuft der Kreislauf immer von einem Boom über den Crash und die Krise zum Krieg!

    Die treibende Kraft war stets die Entwicklung des Schuldgeldsystem.

    Wer die Geschichte verstehen und daraus lernen will, muss deshalb zuerst die Grundlagen des Schuldgeldsystem kennen.

    Wer nach einem beherrschenden Faktor im Schuldgeldsystem sucht, findet den Zwang eines jeden Landes, sich zu verschulden. Die Schulden können allerdings nie zurückgezahlt werden, sondern erhöhen sich jedes Jahr um den anfallenden Zinssatz!

    Dabei entwickelt sich die Kultur aus der Gesellschaft, die Gesellschaft beruht auf der Wirtschaft, und diese basiert auf der Geldordnung als Fundament. Wenn es also im Geldwesen Probleme gibt, werden diese sofort auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Kultur übertragen. Bricht das Geldsystem gar zusammen, muss zwangsläufig auch die komplette Gesellschaftsordnung zerfallen.

    Wichtig ist, nicht nur die reinen Staatsschulden, sondern auch die Kredite der Unternehmen und Privathaushalte zu betrachten. Wenn beispielsweise der Staat – wie die USA kurzzeitig unter Präsident Bill Clinton – seine Schulden zurückschraubt, wachsen die Kredite bei den Unternehmen umso kräftiger an.

    Als Fazit bleibt: Zu allen Zeiten und an jedem Ort der Welt, an dem ein Zinssystem herrscht, explodiert gleichzeitig die Verschuldung – bis zum Zusammenbruch des Systems!

    Sollten wir uns nicht lieber fragen, ob es nicht an der Zeit ist, ein neues Geldsystem einzuführen?

    Ein Geldsystem ohne Schulden und Zwang zu immer mehr Wachstum?

    Oder die Erdlinge können sich bald ein neues Zuhause suchen, nachdem sie ihren eigenen Planeten zerstört haben!

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