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Müntefering: „Es reicht“ Schröder: Simonis wird das Beste daraus machen

Bundeskanzler Gerhard Schröder geht davon aus, dass die SPD in Schleswig-Holstein trotz ihrer Wahlniederlage an der Macht bleibt. Ministerpräsidentin Simonis kündigte an, unverzüglich Gespräche mit dem SSW aufnehmen zu wollen.

HB BERLIN. Vor einer Präsidiumssitzung in Berlin sagte er: "Die Wähler haben eine ganz spezielle Situation geschaffen. Als Demokraten respektieren wir das Ergebnis. Ich bin sicher, dass Heide Simonis das Beste für Schleswig-Holstein daraus machen wird."

Ministerpräsidentin Simonis kündigte in Berlin an, unverzüglich Gespräche mit dem SSW aufnehmen zu wollen. Kiel sei eine geduldete Minderheitsregierung. Es gebe mit dem SSW viele Gemeinsamkeiten wie in der Bildungspolitik. Sie hoffe deshalb, schnell zu einer Vereinbarung zu kommen.

Die SPD war bei der Landtagswahl nur zweitstärkste Kraft geworden, die meisten Stimmen hatte die CDU erlangt. Mit den Grünen und mit Hilfe des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) könnte die SPD aber weiter regieren. Auch der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering zeigte sich überzeugt, dass SPD und Grüne trotz des knappen Vorsprungs weiterregieren können. Es habe schon knappere Ergebnisse gegeben. Müntefering: "Es reicht."

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