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Mutmaßliches Al-Qaeda-Mitglied lebt in Baden-Württemberg Deutscher mitverantwortlich für Bali-Anschläge

Ein Deutscher ägyptischer Herkunft soll für die Terroranschläge auf Bali mitverantwortlich sein. Presseinformationen zufolge finanzierte er die Anschläge.

HB BERLIN. Der 44 jährige Reda Seyam, ein Deutscher ägyptischer Herkunft, ist nach Informationen des Magazins «Spiegel» einer der Hauptverdächtigen für die Anschläge auf Bali im Oktober 2002, bei denen 202 Menschen starben. Seyam sei einer der Hauptfinanziers der Anschläge gewesen, so das Magazin.

Im Sommer 2002 sei er als mutmaßliches Al-Qaeda-Mitglied in der indonesischen Hauptstadt Jakarta verhaftet worden. Er sei allerdings bereits nach zehn Monaten wieder entlassen worden und lebe nun im Alb-Donau-Kreis.

Ein früherer Sprecher des indonesischen Geheimdienstes sagte dem «Spiegel», man habe bei Seyam Gehaltslisten von Terroristen gefunden. Unter diesen haben sich auch Imam Samudra befunden, der als einer der Hauptverdächtigen für den Anschlag im vergangenen September zum Tode verurteilt worden ist.

Zwei festgenommene Verdächtige hätten zudem über Seyam gesagt: «Er war unser Chef. Er hat den Anschlag im Auftrag von Al Qaeda über zwei muslimische Stiftungen finanziert». Gegen Seyam läuft in Deutschland ein Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

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