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Nach Absage von Lammert Merkel hält an Einladung des ägyptischen Präsidenten fest

Ja, nein, vielleicht: In der Frage um den Deutschland-Besuch des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi sind sich Bundestagspräsident und Kanzlerin uneins. Doch: „Der Besuch steht“, erklärt das Bundespresseamt.
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In einem Brief an den Botschafter begründete Lammert (l) seine Bedenken mit der Menschenrechtslage in Ägypten. Die Kanzlerin scheint das nicht zu stören. Quelle: dpa
Schreiben an den Botschafter

In einem Brief an den Botschafter begründete Lammert (l) seine Bedenken mit der Menschenrechtslage in Ägypten. Die Kanzlerin scheint das nicht zu stören.

(Foto: dpa)

Berlin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält an dem geplanten Treffen mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi ungeachtet der Absage von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) fest. „Die Einladung der Kanzlerin an Al-Sisi steht“, teilte ein Sprecher des Bundespresseamtes am Mittwoch in Berlin mit. Lammert hatte am Dienstag erklärt, er habe sein Treffen mit Al-Sisi angesichts der Menschenrechtslage im Land abgesagt. Das ägyptische Staatsoberhaupt besucht Berlin am 3. und 4. Juni.

Lammert hatte seine Entscheidung in einem Schreiben an den ägyptischen Botschafter in Berlin mit Menschenrechtsverletzungen begründet. „Statt der seit langem erwarteten Terminierung von Parlamentswahlen erleben wir seit Monaten eine systematische Verfolgung oppositioneller Gruppen mit Massenverhaftungen, Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen und einer unfassbaren Anzahl von Todesurteilen“, zitierte der Bundestagspressedienst aus dem Schreiben Lammerts. Er sehe derzeit keine Grundlage für ein Gespräch mit dem ägyptischen Staatschef.

  • dpa
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  • Wenn's dem Waffengeschäft dient…