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Nach Bootsunglück Tunesiens Innenminister muss nach schwerem Bootsunglück seinen Posten räumen

Dutzende Menschen sind bei einem Bootsunglück vor Tunesiens Küste gestorben. Als Reaktion darauf feuert der Premier seinen Innenminister.
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Die Internationale Organisation für Migration nimmt an, dass bei dem Bootsunglück 112 Menschen ihr Leben gelassen haben. Quelle: Reuters
Tote vor tunesischer Küste

Die Internationale Organisation für Migration nimmt an, dass bei dem Bootsunglück 112 Menschen ihr Leben gelassen haben.

(Foto: Reuters)

TunisDrei Tage nach dem schweren Bootsunglück mit Dutzenden Toten vor der tunesischen Küste muss Innenminister Lotfi Brahem gehen. Premierminister Youssef Chahed feuerte ihn am Mittwoch und beauftragte Justizminister Ghazi Jeribi damit, das Ressort temporär zu übernehmen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tap.

Das Bootskatastrophe am Wochenende vor den Kerkenna-Inseln im Osten des Landes war nach UN-Angaben das wohl verheerendste in diesem Jahr im Mittelmeer. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) nimmt an, dass 112 Menschen ums Leben gekommen sind. 60 Leichen wurden demnach geborgen, 68 Menschen konnten gerettet werden.

Das Boot war am Samstagabend aufgebrochen und kurz vor Mitternacht in Seenot geraten. Zuletzt waren die Kerkenna-Inseln vermehrt Ausgangspunkt für illegale Überfahrten in Richtung Europa. Vom Nachbarland Libyen starten jedoch mit Abstand die meisten Migranten.

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  • dpa
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