Nach Camp-Räumung Münchner Flüchtlinge klettern aus Bäumen herab

Am Mittwochabend hatte die Polizei ein Camp mit streikenden Flüchtlingen geräumt, dabei waren mehrere Menschen auf umliegende Bäume geklettert und hatten dort ausgeharrt. Nun gaben auch die letzten fünf Flüchtlinge auf.
Update: 27.11.2014 - 10:26 Uhr 25 Kommentare
Die letzten fünf Flüchtlinge sind nach der Räumung eines Protestcamps in München wieder aus den Bäumen heruntergeklettert. Quelle: dpa

Die letzten fünf Flüchtlinge sind nach der Räumung eines Protestcamps in München wieder aus den Bäumen heruntergeklettert.

(Foto: dpa)

München Nach der Räumung ihres Camps sind die letzten fünf Flüchtlinge von zwei Bäumen in der Münchner Innenstadt heruntergeklettert. „Sie sind unversehrt“, sagte am Donnerstagmorgen eine Polizeisprecherin. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sei nun im Gespräch mit den Asylbewerbern, die für ein Bleiberecht in Deutschland und gegen die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften protestierten.

Das Camp hungerstreikender Flüchtlinge war am Mittwochabend mit einem Großaufgebot geräumt worden. Dabei seien die sechs Flüchtlinge auf die Bäume geklettert, hieß es. Das zuständige Kreisverwaltungsreferat ordnete den Einsatz laut Polizei an, da Ärzte bei den niedrigen Temperaturen eine Unterkühlung der Menschen befürchteten. Laut Polizei waren 500 Beamte im Einsatz. Die Gegend um das Lager wurde für den Verkehr gesperrt.

Die Flüchtlinge hatten ihren Hungerstreik vergangenen Samstag begonnen. Sie protestieren damit für ein Bleiberecht in Deutschland und gegen die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften. Am Mittwoch verschärften die Flüchtlinge ihren Protest und verzichteten nicht nur aufs Essen, sondern auch auf Getränke.

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25 Kommentare zu "Nach Camp-Räumung: Münchner Flüchtlinge klettern aus Bäumen herab"

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  • Hoffentlich bringt man jetzt die Kriminelle in Luxushotels unter! Wer sorgt so für deutsche Obdachlose???

  • @Joerg Heidenreich

    Vielleicht waren die überreifen Früchte schon faul.

    Vielleicht liegt es an meiner Mutter, die vor den Russen vor der Vergewaltigung fliehen musste.
    Deshalb habe ich höchste Achtung vor jedem, der das Asylrecht braucht, wie Iraker und Syrierer. Wer hier aber die Gutmütigkeit des dummen Michel versucht auszunutzen, sollte endlich die Härte der Justiz merken.
    Man kann also als Grundversorgungsbezieher auf einen Baum klettern für mehr Geld und ein rechtlich nicht vorhandenes Bleiberecht. Sowas erzeugt bei mir nur Kopfschütteln.
    In Anbetracht der riesigen Mengen von Flüchtlingen gibt es erst einmal einen Engpass. Nur zu fordern löst aber das Problem nicht. Besser und glaubwürdiger wäre eine freiwillige Hilfe bei gemeinützigen Organisationen. Dafür gibts aber kein Geld.


    Schönen Abend noch.

  • Ich bin 1961 als politisch Verfolgter aus der DDR in die BRD geflüchtet.

    Selbstverständlich wurden wir zunächst in Sammelunterkünften untergebracht. In dieser Zeit flüchteten täglich rund 1.000 DDR-Bürger in die BRD.

    Wir waren den Westdeutschen dankbar, dass sie zusammenrückten, uns Unterschlupf gewährten, uns ernährten und kleideten.

    Wem das Warten auf geordnete Zustände nicht gefiel, der konnte einfach wieder zurückgehen. Der Weg war ja bekannt.

  • @ Woifi Fischer
    Sie haben mit Ihrem Beitrag grundsätzlich recht. In einem Punkt stimme ich Ihnen nicht zu, denn nicht die Flüchtlinge und deren augenblickliches Verhalten sind das Problem, sondern die Gutmenschenfraktion, die sie dazu anstacheln sich so zu verhalten, denn denen ist das Fortbestehen unseres Landes egal, es zu zerstören, jedes Mittel recht. Die ungeregelte Zuwanderung ist eine der Möglichkeiten.
    Grundsätzlich gilt, wer sich als Flüchtling so verhält, hat sein Gastrecht verwirkt. Da in D aber keine entsprechende Reaktion von administrativer Seite erfolgt, halten diese Menschen ihr Fehlverhalten für angemessen und richtig. Ganz im Sinne der Dekonstruierer.

  • .... die wachsen nicht in den Bäumen - aber uns bald über den Kopf!

  • Weshalb wurden die Bäume nicht geschüttelt?

  • Das erinnert an Biedermann und die Brandstifter : An dem fehlenden Gestaltungswillen der Politik hinsichtlich einer sachgerecht reglementierten Zuwanderung wird sich solange nichts ändern, bis die Auswirkungen der derzeitigen Zuwanderungswelle in die bevorzugten Wohngegenden der " Gutmenschen " vorgedrungen sind. Deren Kinder Kinder besuchen natürlich solche Schulen, in denen die Konsequenzen der Zuwanderung ebenfalls nicht zu spüren sind und daher umso mehr über die Vorzüge einer multikulturellen Gesellschaft diskutiert werden kann...

  • Ich war auch mal Flüchtling. Vor der Stasi nachts in letzter Minute geflüchet, da mein Vater ein Staatsfeind war.
    Wir kamen nach München in ein Flüchtilingslager (alte Kaserne) Je nach Familiengröße erhielt man 1 oder 2 Räume. Also ehemalige Soldatenstuben.
    Protesteirt ggen irgendwas hat niemad, denn wir alle waren frohl in Feiheit zu sein.
    Wir waren fast 3 Jahre im Lager, eine ganz normale Zeit, dan hatten meine Elter wieder Arbeit und wir konnten uns eine kleine Wohnung suchen und ausziehen.
    Was hier abläuft, durch diese Scheinasylanten ist nicht mehr länger zu akzeptieren.

  • Michael Müller,
    ja, ich denke auch, dass es so ist. Denn die Mitarbeiter der Pesse sind genau so betroffen.
    Und man wird auch die Abneigung der Deutschen nicht übergehen können
    In vielen Städten schließen sich diesen Hooligan-Demos immer mehr ganz normale Bürger an.
    Konnte man vor kurzem im TV hörenund sehen

  • Volle Zutimmung Herr Fischer
    Zuerst einmal muß (auch von der Presse) mal geklärt werden, ob es sich um Flüchtlinge z. B. aus Syrien, handelt oder wieder nur um Scheinasylanten.
    So ganz allmählich wird das ziemlich dreist was diese Scheinasylaten hier abziehen.
    Krawalle in Deutschland sind nicht mehr auszuschließen

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