Nach der Europawahl-Schlappe Internes Feuer für den CSU-Chef

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer bekommt Druck aus den eigenen Reihen. Einer sehr Vorgänger macht ihn für das schlechte Ergebnis bei der Europawahl am vergangenen Sonntag mitverantwortlich.
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Der frühere CSU-Chef Erwin Huber schießt gegen Horst Seehofer. Quelle: dpa

Der frühere CSU-Chef Erwin Huber schießt gegen Horst Seehofer.

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MünchenDer frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber hat nach der schweren Schlappe seiner Partei bei der Europawahl gefordert, die Nachfolge von Parteichef Horst Seehofer rasch zu klären. „Die CSU muss die Weichen stellen für die Zeit nach Seehofer“, sagte Huber in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Spätestens zur Bundestagswahl 2017 müsse die neue Mannschaft stehen.

Der Parteichef habe die Übergangsphase zu gestalten, „aber nicht allein nach seiner persönlichen Lebensplanung“, sagte Huber. Die Zeit der einsamen Ansagen sei vorbei. Der frühere CSU-Chef plädierte zudem dafür, sich bei der Suche nach einem Nachfolger nicht „auf die von Seehofer installierten Kronprinzen“ zu beschränken. „Die Nachfolgefrage geht uns alle in der Partei an“, sagte Huber.

Er kritisierte auch den Europawahlkampf der CSU scharf. „Die Leute wussten nicht: Ist die CSU für Europa oder dagegen?“, sagte Huber. Der Spagat sei zu groß gewesen. So hätten einige das Spiel der eurokritischen AfD betrieben, die EU und den Euro bekämpft oder herabgesetzt.

Das Wahlergebnis spiegele auch die Irritationen mit der CSU-Europapolitik der vergangenen Jahre wider, zeigte sich der frühere Parteichef überzeugt. So habe die CSU am Ende im Bundestag den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Euro-Rettung mitgetragen. „Das war im Ergebnis richtig, aber die Krawallrhetorik bis vor der Wahl passte nicht dazu“, kritisierte Huber.

Die CSU war bei der Wahl zum Europaparlament in Bayern von 48,1 Prozent im Jahr 2009 auf 40,5 Prozent abgerutscht. Es war ihr schlechtestes landesweites Ergebnis seit 60 Jahren.

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1 Kommentar zu "Nach der Europawahl-Schlappe: Internes Feuer für den CSU-Chef"

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  • Entschuldigung, meine sehr geehrten Damen und Herren

    Die intelligenten Menschen, die Eigentümer von Ländereien, Häusern, Vermögen werden automatisch die AfD

    a) wählen
    b) fördern
    c) unterstützen

    Wer das Volk ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und deren Vermögen verplempert, verschenkt, zum Fenster raus wirft, kann der AfD und deren Mitgliedern nicht das Wasser reichen.

    Mit rechts hat das gar nichts zu tun, sondern mit logischem denken. Da hilft es auch nicht die gleiche Leiher immer wieder anzuspielen.

    In Bayern hat die CSU 15 % verloren. In Rothenburg o.d.T. haben aus dem Stand 9 % die AfD gewählt!

    Was bedeutet das? - Leute mit Vermögen und Charakter wehren sich gegen den unbändigen Quatsch der in D und der EU verzapft wird!

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