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Nach erneuter AKK-Kritik CDU attackiert Maas: „Außenminister schadet den deutschen Interessen“

Die erneute Kritik von Heiko Maas an CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sorgt für Verstimmung in der Union. Der Außenminister schade der Außenpolitik und den deutschen Interessen.
05.11.2019 - 13:24 Uhr Kommentieren
CDU attackiert Maas: „Außenminister schadet deutschen Interessen“ Quelle: AP
Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer

Nach Ansicht von Außenminister Maas ist durch den Vorstoß von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer für eine internationale Sicherheitszone in Nordsyrien Schaden für die deutsche Außenpolitik entstanden. Die Union wiederum hält das Verhalten von Maas für schädlich.

(Foto: AP)

Berlin Der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Johann Wadephul greift Heiko Maas (SPD) nach dessen erneuter Kritik an CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer scharf an: „Ein Außenminister, der im In- wie im Ausland der Kabinettskollegin in den Rücken fällt, schadet nicht nur der Außenpolitik, sondern deutschen Staatsinteressen insgesamt.“. Die Union erwarte, dass der „Außenminister seinen theoretischen Überlegungen zur erhöhten Verantwortung Deutschlands eine operative Politik folgen lässt“, fügte er hinzu.

Außenminister Maas hatte seinen Auftritt zusammen mit dem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Ankara verteidigt, bei dem er den Syrienplan der Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer kritisierte.

Nach Ansicht von Maas ist durch den Vorstoß von Kramp-Karrenbauer Schaden für die deutsche Außenpolitik entstanden. „Ich glaube, dass der Zeitpunkt dieses Vorschlags nicht abgestimmt gewesen ist ..., auch innerhalb der Union“, sagte der SPD-Politiker am Montagabend. „Das macht natürlich keinen guten Eindruck, sowohl in Deutschland, als auch außerhalb Deutschlands. So etwas beschädigt die Außenpolitik insgesamt“, sagte Maas. Das sei das Bedauerliche an dem Vorgang gewesen. Er habe aber den Namen der Kollegin nicht erwähnt.

Den Vorwurf des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen, die deutsche Außenpolitik sei ein „Totalausfall“, wies Maas zurück. Röttgen habe bei seinem Interview wohl auch eher Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gemeint, mit der er noch eine Rechnung offen habe.

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    Die Verteidigungsministerin hatte eine von einer UN-Truppe geschützte internationale Sicherheitszone in Nordsyrien vorgeschlagen. Maas sagte am Rande des Treffens mit dem türkischen Außenminister: „Für Dinge, die im Moment eher theoretischen Charakter haben, hat uns die Zeit gefehlt, weil den Menschen in Syrien die Zeit für theoretische Debatten fehlt.“

    Mehr: Die renommierte „New York Times“ fällt ein vernichtendes Urteil über Angela Merkels Große Koalitionund beschreibt die Lage weitgehend treffend.

    • rtr
    • dpa
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