Nach Jamaika-Scheitern Lafontaine will das Saarland regieren

Nachdem die Jamaika-Koalition im Saarland zerbrochen ist, stehen nicht nur Schuldzuweisungen im Raum. Oskar Lafontaine fordert Neuwahlen - und er weiß auch schon, wer Spitzenkandidat der Linken sein soll.
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Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis. Quelle: dpa

Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis.

(Foto: dpa)

BerlinFür den Fall von Neuwahlen im Saarland nach dem Bruch der Jamaika-Koalition hat Oskar Lafontaine die Spitzenkandidatur der Linken für sich reklamiert. „Selbstverständlich werde ich im Fall von Neuwahlen als Spitzenkandidat der Saar-Linken ins Rennen gehen“, sagte der Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“.

Linke und Grüne im Saarland fordern Neuwahlen

„Diese Koalition war von Anfang an ein totgeborenes Kind“, sagte Lafontaine. Zu den inhaltlichen Differenzen sei in den vergangenen Monaten die Krise der Saar-FDP hinzu gekommen. Lafontaine forderte Neuwahlen. „Wir glauben, dass ein politischer Neuanfang mit der CDU an der Saar nicht möglich ist.“

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte am Freitag die bisherige saarländische Regierungskoalition aus CDU, FDP und Grünen aufgekündigt. Als Grund nannte sie anhaltende Zerwürfnisse in den Reihen des liberalen Koalitionspartners.

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13 Kommentare zu "Nach Jamaika-Scheitern: Lafontaine will das Saarland regieren"

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  • Wenn dem rechten Spektrum die Wähler abhanden kommen, da wird doch Freude aufkommen dürfen, daß man sich die Rechte auf die Fahne schreibt. Bei Licht betrachtet muß sich dieser "Generalsekretär" Dobrindt fragen lassen, wer ihn losgeschickt hat, konservative "Werte" so unters Volk zu bringen, daß Aufruhr geschürt werden soll. Meiner Meinung nach muß der Verfassungsschutz auf solche Bürger eingehen und ihnen förmlich den rechten Weg zeigen. Wer dann wem den Weg zeigt, das kann der geneigte LeserIN sich selbst denken. Alles andere sei anmaßend und eines Demokraten unwürdig. Fast könnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, es handele sich schlicht um die schlechten Schlagzeilen, von rechts wegen, weg zu reden. Was wird den BürgerINnen in dieser Demokratie noch zugemutet, und zwar aus den Reihen in deren Antlitz die Farbe rot wirklich nicht vorkommt kommt. Kurze Beine, gut die hat man oder auch nicht.

  • "Lafontaine will das Saarland regieren"
    Das Bundesland war eh schon immer "über". Sein Demnächst-Wegfall fällt bestimmt nicht weiter auf!

  • Mein lieber Energielite, das Saarland wählt nicht "linkslastig" es wählt "gradselätz" - nur die Saarländer haben dieses schöne Wort in ihrem Idiom, Rucksackfranzosen und Muffländer.

    Letzteres kommt übrigens nicht davon, daß die Saarländer "Muffköppe" wären, es kommt aus der Zeit, als das Saarland noch zu Frankfreich gehörte und man eine Militärische Umsteig Fahrkarte brauchte, um in's "Reich", wie die Saarländer den Rest des Landes gerne nennen, wollte.

  • Also ich neide niemandem die Villa oder den Porsche, wenn er was für Menschen tut.
    Und die Linke gibt ständig Vorbild, wenn Diätenerhöhungen sind, die lehnen sie nämlich ständig ab und spenden das Geld.
    Lafontaine wurde von Schröder gemobbt, weil er das neoliberale kapitalistische Spielchen nicht mitmachen wollte.
    Lassenw ir ihn doch ran, dann kann die Linke doch zeigen ob sie regeirungsfähig ist

  • Ich denke kaum, das dieser ''Prediger'' die politische Landschaft'' im Saarland spürbar verändern wird. Für mich sollten die Linken um ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen auch entsprechend ihres Credos durch eigene Lebensweise ein Zeichen setzen. Da passen Villen wie von Lafontaine oder Porsche wie von Herrn Ernst schlecht ins Bild. Die Linken sollten durch einen maßvollen Lebensstil Vorbild geben für das was sie predigen. Und nicht Wein trinken und Wasser predigen. Da unterscheiden sie sich nämlich nicht von den ''Kapitalistenschweinen''

  • Mag wohl sein das dass Saarland eher linkslastig wählt .
    Dieser klotz am bein neben ihm garantiert jedoch das es nichts wird mit einer aufgewärmten Oskar-Regierung im Saarland .

  • aruba ist nicht so vordergründig wie sie vielleicht meinen ,lesen sie den Text noch einmahl - überdenken sie ihn zweimal - und teilen sie uns dreimal das Ergebnis mit .

  • der kerl mag wie wir alle seine menschlichen defizite hamn,aber die scheiße ,die wir heute nich in griff kriegen hat er kommen sehn.

    im gegensatz zu all den dampfplauderern aus wirtschaft und politik,die uns an die finanzoligarchien verkauft haben und sich jetzt als große problemlöser präsentieren wollen.

    wenn es für viele menschen nicht mit soviel leid und elend verbunden wär,würd ich drüber lachen.

  • Hey Guenni aufwachen! Ist wohl noch ein bisschen früh? Wir haben 2012! Die Zeit des kalten Krieges ist vorbei. Deine Steinzeitrhetorik ist einfach nur peinlich. Wenn Oskar kommt musst Du Dir nicht in die Hosen machen, denn er ist weder Stalinist noch Kommunist. Er kommt aus der SPD. Aber das ist ja schon schlimm genug, ne? Ja und heute geht es den Niedriglöhnern unter schwarz/gelb richtig gut. Wo lebst Du denn? Leg Dich wieder hin und schlaf noch ne Runde.

  • Nur wer immer noch ignorant ist arbeitet sich derart plump an Lafontaine ab. Er ist der Politiker, der im Rausch der neoliberalen Finanzmarkt Deregulierung das Gegenteil wollte. Daraufhin wurde er als "Europas gefährlichster Mann" diskreditiert. Heute kann er nur noch über die Überflieger lachen. Die Dummheit der Anderen ist aber oft in Hass gegen ihn ausgeartet. Lafontaine ist einer der erfolgreichsten und beständigsten Politiker mit Rückgrat und keiner der was aussitzt.

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