Nachdem die Jamaika-Koalition im Saarland zerbrochen ist, stehen nicht nur Schuldzuweisungen im Raum. Oskar Lafontaine fordert Neuwahlen - und er weiß auch schon, wer Spitzenkandidat der Linken sein soll.

Kommentare

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  • Wenn dem rechten Spektrum die Wähler abhanden kommen, da wird doch Freude aufkommen dürfen, daß man sich die Rechte auf die Fahne schreibt. Bei Licht betrachtet muß sich dieser "Generalsekretär" Dobrindt fragen lassen, wer ihn losgeschickt hat, konservative "Werte" so unters Volk zu bringen, daß Aufruhr geschürt werden soll. Meiner Meinung nach muß der Verfassungsschutz auf solche Bürger eingehen und ihnen förmlich den rechten Weg zeigen. Wer dann wem den Weg zeigt, das kann der geneigte LeserIN sich selbst denken. Alles andere sei anmaßend und eines Demokraten unwürdig. Fast könnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, es handele sich schlicht um die schlechten Schlagzeilen, von rechts wegen, weg zu reden. Was wird den BürgerINnen in dieser Demokratie noch zugemutet, und zwar aus den Reihen in deren Antlitz die Farbe rot wirklich nicht vorkommt kommt. Kurze Beine, gut die hat man oder auch nicht.

  • "Lafontaine will das Saarland regieren"
    Das Bundesland war eh schon immer "über". Sein Demnächst-Wegfall fällt bestimmt nicht weiter auf!

  • Ich denke kaum, das dieser ''Prediger'' die politische Landschaft'' im Saarland spürbar verändern wird. Für mich sollten die Linken um ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen auch entsprechend ihres Credos durch eigene Lebensweise ein Zeichen setzen. Da passen Villen wie von Lafontaine oder Porsche wie von Herrn Ernst schlecht ins Bild. Die Linken sollten durch einen maßvollen Lebensstil Vorbild geben für das was sie predigen. Und nicht Wein trinken und Wasser predigen. Da unterscheiden sie sich nämlich nicht von den ''Kapitalistenschweinen''

  • Also ich neide niemandem die Villa oder den Porsche, wenn er was für Menschen tut.
    Und die Linke gibt ständig Vorbild, wenn Diätenerhöhungen sind, die lehnen sie nämlich ständig ab und spenden das Geld.
    Lafontaine wurde von Schröder gemobbt, weil er das neoliberale kapitalistische Spielchen nicht mitmachen wollte.
    Lassenw ir ihn doch ran, dann kann die Linke doch zeigen ob sie regeirungsfähig ist

  • Mag wohl sein das dass Saarland eher linkslastig wählt .
    Dieser klotz am bein neben ihm garantiert jedoch das es nichts wird mit einer aufgewärmten Oskar-Regierung im Saarland .

  • Mein lieber Energielite, das Saarland wählt nicht "linkslastig" es wählt "gradselätz" - nur die Saarländer haben dieses schöne Wort in ihrem Idiom, Rucksackfranzosen und Muffländer.

    Letzteres kommt übrigens nicht davon, daß die Saarländer "Muffköppe" wären, es kommt aus der Zeit, als das Saarland noch zu Frankfreich gehörte und man eine Militärische Umsteig Fahrkarte brauchte, um in's "Reich", wie die Saarländer den Rest des Landes gerne nennen, wollte.

  • der kerl mag wie wir alle seine menschlichen defizite hamn,aber die scheiße ,die wir heute nich in griff kriegen hat er kommen sehn.

    im gegensatz zu all den dampfplauderern aus wirtschaft und politik,die uns an die finanzoligarchien verkauft haben und sich jetzt als große problemlöser präsentieren wollen.

    wenn es für viele menschen nicht mit soviel leid und elend verbunden wär,würd ich drüber lachen.

  • Nur wer immer noch ignorant ist arbeitet sich derart plump an Lafontaine ab. Er ist der Politiker, der im Rausch der neoliberalen Finanzmarkt Deregulierung das Gegenteil wollte. Daraufhin wurde er als "Europas gefährlichster Mann" diskreditiert. Heute kann er nur noch über die Überflieger lachen. Die Dummheit der Anderen ist aber oft in Hass gegen ihn ausgeartet. Lafontaine ist einer der erfolgreichsten und beständigsten Politiker mit Rückgrat und keiner der was aussitzt.

  • @aruba:
    Auch wenn Sie das wohl niemals kapieren werden, der Lafontaine ist nur für sich selber der einzig Richtige.
    Die "Arbeiter" (oder meinen Sie Angestellte, man weiß es nicht) werden von einem Landesoberhaupt Lafonatine überhaupt nichts haben.
    Hummer und Champagner für die Partei, Brotkrumen für die Arbeiter. Kommt Ihnen das bekannt vor? JA, das gab es schon einmal: In der DDR, in Sowjetrussland, in Nordkorea, in............
    Träumen Sie weiter!

  • aruba ist nicht so vordergründig wie sie vielleicht meinen ,lesen sie den Text noch einmahl - überdenken sie ihn zweimal - und teilen sie uns dreimal das Ergebnis mit .

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