Nach kritischen Berichten Salafisten bedrohen Journalisten

In einem Internetvideo sprechen Salafisten Drohungen gegen deutsche Journalisten aus, die kritisch über die Verteilung von kostenlosen Koran-Büchern berichteten. Politiker und Sicherheitsbehörden zeigten sich alarmiert.
Update: 13.04.2012 - 01:02 Uhr 10 Kommentare
Trotz der Proteste wollen die Organisatoren auch am Wochenende weiter gratis Koran-Bücher in deutschen Fußgängerzonen verteilen. Quelle: dpa

Trotz der Proteste wollen die Organisatoren auch am Wochenende weiter gratis Koran-Bücher in deutschen Fußgängerzonen verteilen.

(Foto: dpa)

BerlinDrohvideos radikaler Islamisten gegen Reporter in Deutschland haben Empörung und Protest ausgelöst. Das Bundesinnenministerium verurteilte die Attacken gegen kritische Berichterstattung über die Gratis-Koran-Aktion von Salafisten am Donnerstag scharf. In den bisher bekannt gewordenen Fällen seien bereits strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, teilte Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche mit.

„Es ist für uns absolut nicht hinnehmbar, dass in Deutschland Journalisten bedroht werden und damit die Pressefreiheit eingeschränkt wird“, sagte Fritsche. Nach Informationen der Zeitung „Die Welt“ waren Journalisten der „Frankfurter Rundschau“ und des Berliner „Tagesspiegels“ in einem vierminütigen Video auf YouTube namentlich genannt und bedroht worden. Sie hatten kritisch über radikal-islamische Salafisten und die umstrittene massenhafte Abgabe kostenloser Koran-Exemplare berichtet.

In dem inzwischen von der Seite genommenen Video war laut „Welt“ von „Schweinen“ und „Affen“ die Rede, die verlogene Berichte über DawaFFM - eine Salafisten-Gruppe im Raum Frankfurt - veröffentlicht hätten. Außerdem seien private Fotos der Autoren und Informationen über sie gezeigt worden.

Politiker verschiedener Parteien befürchten, dass radikale Salafisten die kostenlose Verteilung des Korans für extremistische Zwecke missbrauchen. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) verlangte, die Finanzierung der Aktion zu klären. SPD-Innenexperte Michael Hartmann forderte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf, ein Verbot der radikalen Salafisten zu prüfen.

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10 Kommentare zu "Nach kritischen Berichten: Salafisten bedrohen Journalisten"

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  • Nur zur Ergänzung nochmal!.
    Nicht das es für Leute Fest steht das Salafisten, die Träger des Islam´s sind!.
    Da es sehr viele Auslegungen, dessen gibt erinnere ich hier Gerne Daran, das Mohammed damals zu Gegebener Zeit Gesagt hat "elhamdurullah" Ich bin Ein Moslem Aber diese Gehören nicht dazu!.
    Es wäre Absurd zu Verbreiten das diese Irre Geleiteten Geschöpfe sich als solches Geben!.
    Auch hier in Deutschland gibt es Organisationen, die den Glauben "Richtig" Praktizieren, Leider mus "Ich" hier Erwähnen das Salafisten nicht dazu Gehören!.
    Leider Habe "Ich" von diesen Büchern bis Jetzt Keine Gesehen.
    Sollte ich irgend mal dazu Stoßen, werde mich allerdings nicht davor Verschließen!.
    Nein Ganz im Gegenteil, werde dieses Buch ausgiebig vor Ort Lesen.
    Sollte ich der Meinung sein Das gerade Dieses Buch missbraucht wurde, werde "Ich" mit diesem Buch den Verantwortlichen Niederprügeln. "So Wahr Mir Gott Helfe!.

  • "... seien bereits strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ...",
    und wie wir alle mal wieder sehen konnten, hat unser Rechtssystem diese Straftäter enorm beeindruckt!
    Allmählich reicht es, es ist allerhöchste Zeit für zwölf Geschworene statt eines Richters in deutschen Gerichtssälen; der einzige Schutz vor größenwahnsinniger Judikative und zugleich ein echter Anreiz für die Staatsanwaltschaften, welche geltendes Gesetz dann vermutlich seltener phantasievoll interpretieren könnten.

  • Der Islam ist in Deutschland angekommen !!
    Mit all seinen Konsequenzen.

    Demnächst heißt es somit auch bei uns - "... Ausschreitungen nach den Freitagsgebeten..."

  • - 1 -
    Dies wurde für alle moslemischen Führer zum Leitbild und ist auch heute, angefangen bei Arafat und Khomeini bis hin zum iranischen Führer Ahmadinedschad und Hisbollah- Chef Nasrallah und den Hamas- und Fatah- Palästinensern, Grundsatz der Verhandlungen mit Israel.

    Leider nehmen westliche Politiker dieses islamische Dogma nicht ernst, obwohl sie vor ihrer eigenen Haustür sehen, dass die Moslems immer militanter werden und die Doktrin, das keinen dauerhaften Frieden mit Nichtmoslems duldet, anstreben. Das geht nicht nur Israel etwas an, sondern alle nichtmoslemischen Länder.

    Aus islamischer Sicht betrachten die Araber daher das 1993 mit Israel abgeschlossene Oslo-Abkommen als Hudna-Abkommen, das sie mit Mohammeds Hudna-Abkommen vergleichen, das er 628 mit den Bewohnern von Mekka, den Koraschiten abgeschlossen hatte. Doch nachdem Mohammed eine große bewaffnete Anhängerschaft um sich geschart hatte, griff er 638 die Koraschiten an und ließ alle Bewohner von Mekka töten.

  • Nachdem sich die ungläubigen nicht bekehren lassen , muss nun der zweite schritt folgen . Die Medien sind nur der Anfang .

    Für die Moslems besteht die Welt nur aus Gläubigen und Nichtgläubigen. Mit den Gläubigen sind die Moslems gemeint und mit den Ungläubigen die Nichtmoslems. Der Auftrag der Moslems besteht darin, die Nichtmoslems zu Moslems zu machen. Wenn es nicht per Mission gelingt, dann durch den Heiligen Krieg.

    Einen permanenten Frieden zwischen Moslems und Nichtmoslems kann es nicht geben, allenfalls einen zeitlich begrenzten Frieden, den die Moslems Hudna nennen, was so etwas wie ein Waffenstillstand ist. Der aber ist nur erlaubt, wenn Moslems den Nichtmoslems unterlegen sind. Die Hudna-Zeit nutzen sie dann, um aufzurüsten, um schlussendlich den Sieg über die Nichtmoslems erringen zu können.

    Ein Dauerfrieden im Sinne des westlichen Völkerrechts ist folglich zwischen der Welt des Islams und der Welt der Nichtmoslems nicht möglich. Daher kann es auch einen wirklichen Frieden nach der Vorstellung des Westens zwischen den Arabern/Moslems und Israel nicht geben, denn alles, was die Moslems unter Frieden mit Nichtmoslems verstehen und zulassen, ist eben nur der Hudna-Frieden, der aber ist nur ein Waffenstillstand mit dem Charakter der Vorläufigkeit.

  • Wie mörderisch die - konsequenten - Anhänger des Islam auch in Europa sind, ist seit langem durch Tatsachen bekannt.

    Das Gefasel von "Weltoffenheit", "Multikulti" und "Integration" hilft hier nicht weiter, auch nicht das Erhöhen der Polizeipräsenz!

  • Unsere Bundesregierung hat wohl Panzerlieferungen an die Salafisten genehmigt. An die Machthaber in Saudi-Arabien. Die unterstützen Salafisten in aller Welt.

  • Da werden also Hunderttausende Korane an x-beliebige Leute verteilt!
    Wie viele davon landen denn dann schließlich bei der Altpapiersammlung, im Müll oder recyled im Klo? Erst vor kurzem haben wir doch gelernt, dass jedes einzelne Koran-Exemplar heillig ist und entsprechend behandelt werden muss. Wie passt denn das mit dieser Aktion zusammen?

  • Die Koranfalle!
    Wir sind voll in die Falle gelaufen: In dem Moment, wenn das erste dieser Bücher in der Müllverbrennung oder im Altpapier landet, dann wird das so hochgepuscht, dass sich die ganze Koranwelt gegen uns einschiesst. Wie vor kurzem in Afganistan. Das rechtfertigt dann alles gegen uns. Ein super Schachzug. Es fehlt die Anleitung zum Entsorgen. Ich hoffe, ich sehe zu schwarz.

  • Sobald eine Religion gegen das Grundgesetz verstößt gehört sie in Deutschland mit Einschränkungen belegt und Missionierung unter Strafe gestellt. Seien es nun Muslime, kinder- oder leuchturmliebhabende Christen, randalierende Lama Anhänger usw.

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