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Nach Messerattacke und Ausschreitungen AfD verkürzt Parteikonvent für Protestaktion in Chemnitz

Um an einer Protestaktion in Chemnitz teilzunehmen, werden die Delegierten des Bundeskonvents der AfD ihre Sitzung in Dresden früher beenden.
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Am Samstagnachmittag sind in Chemnitz Kundgebungen der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz, von Pegida sowie der AfD geplant. Quelle: dpa
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Am Samstagnachmittag sind in Chemnitz Kundgebungen der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz, von Pegida sowie der AfD geplant.

(Foto: dpa)

Berlin/DresdenDie Delegierten des Bundeskonvents der AfD haben beschlossen, ein Treffen in Dresden zugunsten des geplanten „Schweigemarschs“ der AfD in Chemnitz frühzeitig zu beenden. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr, stimmten die 50 Delegierten am Samstag mit großer Mehrheit für einen Antrag des Berliner Abgeordneten Frank-Christian Hansel auf Änderung der Tagesordnung.

In dem Beschluss wird hervorgehoben, die Teilnahme an der von den Landesverbänden Brandenburg, Thüringen und Sachsen gemeinsam mit der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung organisierten Aktion sei kein Schulterschluss mit Pegida.

In Hansels Antrag heißt es wörtlich: „Diesem Protest können und dürfen wir uns aufgrund seiner hohen Bedeutung für die Zukunft unseres Landes nicht entziehen, nur weil er auch von Gruppen geteilt wird, zu denen die AfD aus Überzeugung Distanz hält und weiter Distanz halten wird.“

Am Samstagnachmittag sind in Chemnitz Kundgebungen der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz, von Pegida sowie der AfD geplant. Ein Bündnis aus rund 70 Vereinen, Organisationen und Parteien hat ab dem Vormittag zu Demonstrationen unter dem Motto „Herz statt Hetze“ aufgerufen.

Vor knapp einer Woche war ein 35-jähriger Deutscher bei einer Messerattacke in Chemnitz getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Als Tatverdächtige sitzen ein Iraker und ein Syrer in Untersuchungshaft. Die Tat war Anlass für Demonstrationen, aus denen heraus es zu ausländerfeindlichen Attacken kam. Auch der Hitlergruß wurde gezeigt.

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  • dpa
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