Nach Mordserie Opposition besteht auf Nazi-Untersuchungsausschuss

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Konspirativer Waffentransport

Zum Waffentransport sagte G. den Ermittlern dem Bericht zufolge, er habe eine Reisetasche mit einem Stoffbeutel transportiert, den ihm Wohlleben gegeben habe. Darin habe er eine Pistole ertastet. Auf seine Fragen habe Wohlleben geantwortet, es sei besser, wenn er, G., nicht wisse, was die drei damit vorhätten. Die mittlerweile inhaftierte Beate Zschäpe habe ihn am Zwickauer Bahnhof abgeholt und zu den beiden inzwischen toten mutmaßlichen späteren Serienmördern Böhnhardt und Uwe Mundlos gebracht. Einer von beiden habe die Pistole ausgepackt und durchgeladen. Danach habe er sich geweigert, weitere Kurierdienste für das Trio zu übernehmen, sagte G. nach Informationen des „Spiegel“ den Ermittlern.

Eine Zusammenarbeit von Funktionären der NPD mit der Zwickauer Zelle könnte eine bedeutende Rolle in einem neuen NPD-Verbotsverfahren spielen. Über die Aussichten eines solchen Schritts gibt es aber weiter Differenzen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) nannte ein neues Verfahren im „Tagesspiegel am Sonntag“ absolut notwendig. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sagte demselben Blatt, er sei nicht absolut sicher, ob ein neuer Anlauf unternommen werden sollte. Der größte Fehler wäre es, ein Verfahren politisch „durchzuprügeln“ und dabei nicht sicher zu sein, ob es erfolgreich sei.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Nach Mordserie: Opposition besteht auf Nazi-Untersuchungsausschuss"

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  • @walterla
    Man muss nicht mal besonders helle sein, um dieses Schauspiel zu durchschauen. Extrem widersprüchliche Aussagen zwischen den Polizisten, die das gelöschte Wohnmobil stürmten und den Anwohnern, die keine Schüsse hörten, aber eine Person, die kurz vorher das Wohnmobil verlassen hatte.
    Wenn die Ermittler den Hintermännern all zu sehr auf den Fersen sind und Schweinereien kurz davor sind, an die Öffentlichkeit zu gelangen, dann benötigt man einen Sündenbock. Zwei tote Kriminelle, nicht Terroristen, weil diese Jungs nur Auftragsmorde gegen Entgeld durchführten, werden im Wohnmobil liquidiert, mit einer Waffe mit Schalldämpfer, und dann „Beweismaterial“ platziert, mit denen man die Morde von 10 Personen ableitet, um die Hintermänner des Verfassungsschutzes und deren Komplizen bei den Ministerien zu schützen, die den Großteil der Gelder für die Auftragsmorde erhielten.
    Was bei einem U-Ausschuss herauskommt, haben wir ja bereits vor 4 Jahren gesehen. Da werden die Zeugen und deren Angehörige massivst bedroht, Hunderte von belastenden Akten, sogar deren Kopien, „versehentlich“ vernichtet und dann festgestellt, dass alle Anschuldigungen haltlos sind.

    Das hat mit einem Rechtsstaat absolut nichts gemein. Der Staatsrechtler von Arnim spricht in solchen Fällen, wo die Vertreter aller 3 Gewalten miteinander kungeln und sich bei der Begehung von Straftaten gegenseitig stützen, von einem demokratischem Supergau.
    Wenn ich nicht selbst die Straftaten der Volksvertreter am eigenen Leibe erfahren hätte, könnte ich darüber nicht kommentieren.
    Ein Staat im Staat, schon seit 20 Jahren. http://siggi40.de/stasi-nostra/
    Oder glaubt jemand, dass der beste Geheimdienst der Welt einen sogenannten Einigungsvertrag anerkennt, wo nicht mal der Aufbau eines Rechtsstaates vorgesehen ist? Clever sind diese Jungs, das muss man ihnen lassen. Sie leben schon seit 20 Jahren von den Milliarden des Staatsfeindes Nr.1, die illegal von den Solidarpaktmittel abgezweigt werden.

  • was sagt eigentlich die letzte noch lebende Täterin zu dem doch nach wie vor sehr undurchsichtigem Tatgeschehen. Ein Jahrzehnt gehen unsere gut ausgebildeten und technisch perfekt ausgerüsteten Ermittler von sog. Dönermorden aus. Dann brennt ein Haus ab, die Täter sind tot, die Beweise liegen auf der Straße, man muß sie nur aufheben. Wie bei Tischlein deck dich!

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