Nach Osamas Tod Familienministerin greift in Anti-Terror-Kampf ein

Alle Welt spricht über die US-Aktion gegen Osama bin Laden. Da darf auch die Bundesfamilienministerin nicht fehlen. Mit einem ungewöhnlichen Vorstoß mischt sie sich in die Debatte um die Tötung des Al-Kaida-Chefs ein.
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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder spricht sich für die gezielte Tötung von Terroristen aus. Quelle: dpa

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder spricht sich für die gezielte Tötung von Terroristen aus.

(Foto: dpa)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) schließt die gezielte Tötung von Terroristen als Mittel nicht aus. „Man kann nicht sagen, dass so was nicht Mittel sein darf“, sagte sie in der Phoenix-Sendung Kamingespräch, die am Sonntag ausgestrahlt wird und am Freitag im Internet veröffentlicht wurde. Die Alternative zur gezielten Tötung sei eben oft ungezielte Tötung. Das hieße dann auch, dass es zivile Opfer gebe, sagte Schröder. Der Al-Kaida-Chef Osama Bin laden war Anfang der Woche von einem US-Kommando anscheinend gezielt getötet worden.

Die Tötung bin Ladens hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offen ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht und hatte damit in Deutschland für eine heftige Debatte gesorgt. Merkel hatte gesagt: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.“

Schröder sagte dazu, sie glaube, die Formulierung, dass man sich freue, komme einem schwer über die Lippen. „Aber mit Sicherheit ist es gut, dass Osama Bin Laden das Handwerk gelegt wurde“, sagte sie. Wenn die Opfer nun sagten, dass sie darüber froh seien, könne sie das emotional ausgesprochen gut nachvollziehen

Im pakistanischen Quetta haben am Freitag rund 1500 Menschen gegen die Tötung bin Ladens protestiert. „Der Heilige Krieg gegen Amerika wird nicht gestoppt werden durch den Tod von Osama“, sagte der Geistliche Fazal Mohammad Baraich bei der Kundgebung. Bin Laden sei ein Märtyrer, durch sein vergossenes Blut würden Tausende neuer Osamas geboren. Die Protestierenden riefen „Nieder mit Amerika“ und verbrannten US-Flaggen.

Für Freitag wurden weitere Kundgebungen erwartet, zu denen die größte islamistische Partei des Landes, Jamaat-e-Islami, aufgerufen hatte. Die Erschießung des Al-Kaida-Chefs hat in islamistischen Gruppierungen den Ruf nach Vergeltung ausgelöst. Allerdings sind auch weite Teile der pakistanischen Öffentlichkeit empört darüber, dass die USA die Souveränität des Landes mit dem unerlaubten Eindringen der Spezialeinheit verletzt haben.

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16 Kommentare zu "Nach Osamas Tod: Familienministerin greift in Anti-Terror-Kampf ein"

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  • Bravo für diese Erkenntnis!
    Die wo n D kein Gehirn haben denken wohl nicht so

  • PiPifax Ministerin unterstütz Tante Angela!
    Das ist ja ein grusle Kabinet von Unfähigkeiten wie es diese noch nie in Deutschland gab
    Die Koalition der Zerstörung Deutschlands gehöhrt wirklich abgelöst

  • Da hat das Schröderlein mal wieder zuviel von ihrem Fruchtwasser getrunken. Da kann man nur hoffen, dass das Kind cleverer wird, als die Mutti.

    Möglicherweise wird Mutti eines Tages auf Grund einer Rasterfahndung als Terroristin identifiziert, und per Genickschuß präventiv hingerichtet. Auf Einzelschicksale kann eben keine Rücksicht genommen werden.

  • Was heulste denn rum Mann, freundliches feuer nennt man so was. Wäre wohl besser wenn Du als Geisel mit abstürtzt. Also ich würde mich weigern hier einigen zuhelfen.

  • Du Träumer der wurde nicht ermordet der ist heldenhaft weggelaufen, hat sich Versteckt wurde entdeckt, musste nun die offene Rechnung bezahlen. Klare Ansage mit absoluten Ausgang, mehr war nicht möglich, der nächste ist nun einen vorgerückt.

  • Die Trulla am Genick gepackt und Ihre Augen auf die grassierende Kinderarmut in Deutschland ausrichten mit den Hinweis sie persönlich haftbar zu machen für diesen Zustand.

  • Was das Mini-Törtchen Schrääder da vorschlägt, kann sie in ihren eigenen vier Wänden oder am Kabinettstisch veranstalten. Aber doch nicht in Deutschland wie 1944.
    1973, auf dem Höhepunkt der Terroristenfahndung, wurde ich fast von einem Polizisten erschossen. Das Projektil schlug vor meinen Füßen in den Fußboden ein. Grund: Ich fuhr einen
    getunten Admiral und das war Verdacht genug.

  • Diees Häschen ohne jede Berufs- udn Lebenserfahrung stammt aus Hessen udn wurde von Koch Merkel aufs Auge gedrückt.
    Ich glaube, es war Kochs Rache an Merkel

  • Gezielte Tötung lehnt wohl jeder zivilisierte Mensch ab.Dennoch,OBL war der Mastermind des Islamistischen Terrors in der Welt,der viele tausend unschuldiger Opfer durch seinen Dschihad töten ließ,und er bedrohte die Welt unvermindert weiter.
    Die USA befanden sich vor allem durchaus im Kriegszustand mit ihm,den er erklärt und herbeigeführt hat.Nun ist er im Rahmen einer kriegerischen Aktion erschossen worden.
    Das als Unrecht zu geißeln,rescheint nicht gerechtfertigt.Amerika hat sich und der Welt einen Dienst erwiesen,den man nur begrüßen kann.

  • Da ist einfach erbärmlich wenig Hirn in der Regierung. Einfach nur noch grotesk was da von Regierundmitgliedern zum Besten gegeben wird. Und diese Narrenstücke leisten sich Alle zu allen nur irgendwie möglichen Themen. Soviel geballte Dummheit sucht seines gleichen.

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